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GP Saudi-Arabien - Pierre Gasly rast trotz Schmerzen im AlphaTauri in die Punkte: "Bin im Auto gestorben"
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Publiziert 28/03/2022 um 11:09 GMT+2 Uhr
Pierre Gasly war beim Großen Preis von Saudi-Arabien 2022 nach dem Ausfall von Teamkollege Yuki Tsunoda das einzige Eisen im Feuer für AlphaTauri. Ein Eisen, das beim Rennen in Dschidda mit ungewöhnlichen und äußerst schmerzhaften Hürden zu kämpfen hatte. "Für mich waren die letzten 15 Runden die schmerzhaftesten meiner gesamten Karriere", berichtete der Franzose nach dem Rennen.
Pierre Gasly - Scuderia AlphaTauri 2022
Fotocredit: Getty Images
"Ich weiß nicht, was da mit meinem Darm passiert ist. Aber ich bin gestorben im Auto, ich habe herumgeschrien vor Schmerzen und war einfach froh, dass das Rennen geschafft ist und wir uns P8 gesichert haben", sagte Pierre Gasly weiter.
"Mein Darm war beim Bremsen und in jeder Linkskurve ... Ich hatte immer das Gefühl, als würde mir jemand in den Darm stechen. Das war nicht schön. Es war hauptsächlich auf der rechten Seite", erklärte Gasly. Unter diesen erschwerten Umständen gilt es schon als heldenhaft, dass es Gasly überhaupt bis ins Ziel geschafft hat.
"In den letzten fünf Runden ging es nur noch ums Überleben und ich hatte massive Schmerzen. Ich habe einfach nur noch die Runden heruntergezählt", gab der AlphaTauri-Pilot zu. Umso erstaunlicher, dass es für Platz acht und damit die ersten Punkte der noch jungen Saison für das italienische Team gereicht hat. Das war jedoch nicht die einzige Hürde.
Hinzu kam bei Gasly und AlphaTauri auch noch Pech mit der Safety-Car-Phase zu Beginn des Rennens. Bernd Mayländer rückte nach dem Unfall von Nicholas Latifi (Williams) zu einem ungünstigen Zeitpunkt für das Team aus, nämlich kurz nach dem Boxenstopp.
Gasly bei Safety-Car-Phase im Pech - Tsunoda kann gar nicht erst starten
"Wir hatten ein sehr unglückliches Timing mit dem Boxenstopp. Wir sind bis auf P14 zurückgefallen", haderte Gasly daher. Vor der Safety-Car-Phase fuhr er mit seinem AlphaTauri noch als Zehnter in den Punkterängen herum. Umso höher ist die Aufholjagd bis auf Position acht zu bewerten. Entsprechend zufrieden zeigte sich Gasly über den achten Rang: "Darüber bin ich wirklich glücklich."
Für Teamkollege Yuki Tsunoda lief es am Sonntag in Dschidda deutlich schlechter. Der Japaner konnte gar nicht erst zum Rennen antreten. Schon auf der Runde in die Startaufstellung ließ ihn sein AT03 im Stich.
"Wir hatten an Yukis Auto ein Problem mit dem Öldruck, deshalb mussten wir anhalten. Wir müssen jetzt abreisen und die Ursache dafür untersuchen", gibt Teamchef Franz Tost zu Protokoll. Für Tsunoda nicht das erste technische Gebrechen an diesem Wochenende. Auch im Qualifying ereilten ihn schon Zuverlässigkeitsprobleme.
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Quelle: SID
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