Lewis Hamilton hat auch für die neue Formel-1-Saison keine Zweifel an Mercedes: "Mein Team macht keine Fehler"

Lewis Hamilton scheint nicht besorgt zu sein, dass Mercedes zu Beginn der Formel-1-Saison 2022 aufgrund der komplett neuen Regeln hinterherfahren könnte. Das wurde in einer Situation während der offiziellen Pressekonferenz am Mittwoch in Barcelona klar. Auf die Frage, ob Mercedes wieder um den WM-Titel kämpfen könne, antwortete Hamilton: "Wir haben achtmal hintereinander gewonnen, warum nicht?"

Lewis Hamilton bei den Testfahrten in Barcelona

Fotocredit: Getty Images

Ein Journalist wollte vom siebenmaligen Weltmeister wissen, ob er Angst habe, dass ihm Mercedes nicht das Auto geben könnte, um 2022 erneut um den WM-Titel zu kämpfen. Aber Hamilton wischt solche Bedenken weg: "Warum sollte ich das denken? Warum sollte ich je sowas denken? Wir haben achtmal hintereinander gewonnen. Warum also sollte ich sowas denken?"
Gründe dafür gibt es theoretisch genug. Mercedes hatte als Konstrukteurs-Weltmeister wegen der neuen Handicapregel weniger aerodynamische Entwicklungsressourcen als alle anderen Teams und war bis zuletzt in den Kampf um den Fahrertitel involviert. Außerdem ist der W13 das erste Projekt, das unter den neuen Technikchefs Mike Elliott (Chassis) und Hywel Thomas (Antrieb) entstanden ist.
Denen könnte theoretisch ein Fehler passiert sein. Aber: "Mein Team macht keine Fehler!", betonte Hamilton auf Nachfrage. "Natürlich gibt's immer ein Risiko. Aber wir machen keine Fehler. Wir haben viele intelligente Leute in der Fabrik. Denen vertraue ich zu 100 Prozent. Und ganz egal, ob wir heute gut oder schlecht starten, wir arbeiten uns da durch. Wir haben einen sehr guten Entwicklungsplan."

Hamilton hat Saisonfinale 2021 hinter sich gelassen

Die Kontroverse um das für ihn enttäuschende Saisonfinale in Abu Dhabi 2021 hat Hamilton inzwischen hinter sich gelassen. Über den Winter klinkte er sich aus Social Media aus und verbrachte Zeit mit seiner Familie. Dabei wurde nicht über die Formel 1 gesprochen. Er habe Gespräche darüber zwar nicht generell verboten, "aber es war das Letzte, worüber ich reden wollte", gab er zu.
"Mit meinem Dad rede ich natürlich über solche Dinge. Wir beide haben zusammen begonnen. Aber diesmal haben wir das nicht einmal gestreift. Es ging mehr darum, Zeit miteinander zu verbringen und Erinnerungen zu schaffen. Manchmal sind wir so in unserem Tunnel, dass wir auf diese Dinge vergessen. Wir hatten eine schöne und erholsame Zeit. Es war die beste Zeit, die ich je mit meiner Familie hatte."
Nachdem der Mittwochvormittag bei den Tests in Barcelona George Russell vorbehalten war, übernahm Hamilton nach seinem PK-Auftritt den F1 W13 E Performance ab 13:00 Uhr.
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Quelle: SID

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