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Red Bull: Max Verstappen spricht über Alternativplan zur Vertragsverlängerung - Rücktritt statt Wechsel zu anderem Team
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Publiziert 20/08/2026 um 14:55 GMT+2 Uhr
Für Max Verstappen war vor der Vertragsverlängerung bei Red Bull ein Ausstieg aus der Formel 1 offenbar eine ernsthafte Option. Er habe "wahrscheinlich eher kurz vor dem Rücktritt als vor einem Wechsel zu einem anderen Team" gestanden, erklärte der viermalige Weltmeister in Zandvoort. Verstappen gilt als schärfster Kritiker der neuen Formel 1, die auf Motoren mit hohem Elektroanteil setzt.
Wechselgerüchte ausgeräumt: Verstappen verlängert bei Red Bull
Quelle: Perform
Dabei sagte er Folgendes: "Nach den ersten paar Rennen habe ich zu Laurent (Mekies, Teamchef, d. Red.) gesagt: 'Komm mir nicht mit all diesen Fragen zur Zukunft, denn ich weiß noch nicht einmal, ob ich überhaupt bleiben will.'"
Zu Beginn der Saison hatte er nach dem Großen Preis von Japan in Suzuka öffentlich mit einem frühzeitigen Rücktritt aus der Königsklasse gedroht. Nun unterschrieb Verstappen ein bis 2030 gültiges Arbeitspapier bei den Österreichern.
Die Regeln würden "langsam etwas besser werden", sagte Verstappen vor seinem Heimspiel in Zandvoort (Sonntag, 15:00 Uhr im Liveticker): "Ich bin bereit, damit zu leben, und hoffentlich eröffnet sich bis 2030 mit der Einführung der V8-Motoren möglicherweise eine neue Chance."
Der Automobil-Weltverband FIA darf das technische Reglement ab 2031 wieder selbst vorgeben, für Änderungen ab 2030 benötigt dieser die Zustimmung der Hersteller. Der Weltverband und Präsident Mohammed Ben Sulayem wollen V8-Motoren mit einem nur noch kleinen Hybrid-Anteil einführen.
Verstappen in Gesamtranking aktuell auf Rang sechs
Er "akzeptiere die Situation, in der wir uns alle befinden", sagte Verstappen, der vor dem vorerst letzten Rennen in den Niederlanden nur auf Rang sechs in der WM liegt, "und versuche einfach, das Beste daraus zu machen".
Die Formel 1 hatte das seit 2014 aktive Hybridkonzept zu dieser Saison deutlich nachgeschärft, beinahe die Hälfte der Leistung kommt derzeit aus der Batterie. Dies führt in der Praxis aber zu Energiemangel, in den kommenden beiden Jahren soll der Verbrenner daher schrittweise wieder 60 Prozent der Leistung liefern.
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(SID)
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Quelle: SID
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