Mick Schumacher hat den Plan, in Papas Fußstapfen treten

Mick Schumacher ordnet seinem Formel-1-Traum alles unter und möchte in die großen Fußstapfen seines Vaters treten. "Es gibt keinen Plan B, und es gab nie einen. Denn wenn es einen Plan B gibt, verfolgt man Plan A nicht wirklich", sagte der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher in der aktuellen August-Ausgabe des "Playboy". Derzeit fährt Mick Schumacher in der Formel 2.

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Fotocredit: Eurosport

Sein Vater, den er als sein "größtes Idol" bezeichnet, habe Mick Schumacher inspiriert eine ähnliche Karriere im Motorsport hinzulegen, wie es Michael Schumacher gelang.
Der 91-fache Grand-Prix-Sieger fuhr zwischen 1991 und 2006 für Jordan, Benetton sowie Ferrari und gewann sieben WM-Titel. Nach einer dreijährigen Pause fuhr Schumacher noch drei Jahre für Mercedes.
Ganz soweit ist Sohn Mick Schumacher noch nicht. Der heute 21-Jährige ist allerdings auf dem besten Weg auch in die Motorsport-Königsklasse aufzusteigen.
Bereits seit zehn Jahren kämpft er für die Erfüllung dieses Ziels: "Ich war elf Jahre alt und saß mit meinem Vater in einem Renntruck an der Kartbahn in Kerpen. Er hat mir in die Augen geguckt und mich gefragt: 'Willst du das ernsthaft?' Ich habe nur genickt. Seither ordne ich dem Wunsch, in die Formel 1 zu kommen, alles unter."
2015 und 2016 fuhr er in der Formel 4, 2017 und 2018 in der Formel 3. Dort gewann er in seinem zweiten Jahr die Meisterschaft. Anschließend folgte der Wechsel in die Formel 2, wo er mit Prema Racing gerade in seine zweite Saison gestartet ist.

Schumacher wird von Ferrari gefördert

Dass sein Nachname automatisch hohe Erwartungen schürt, ist sich Mick Schumacher bewusst. Der 21-Jährige versucht dies allerdings auszublenden und verfolgt seinen Plan: "Ich gehe klar meinen eigenen Weg. In die Ferrari-Junior-Akademie kommt man nicht nur wegen des Namens Schumacher, da zählen Resultate. Die Leute müssen wissen, dass mich keiner freiwillig vorbeilässt. Im Gegenteil: Da wird in Kurven gern eher das Türchen zugemacht."
Wie sein berühmter Vater ist auch der 21-Jährige extrem ehrgeizig und temperamentvoll. Schumacher strebt nach Perfektion und versucht sich "permanent ans Limit zu wagen". Auch in Maranello hat man Mick Schumachers Talent längst erkannt und fördert den Youngster.
"Bei Ferrari hat man mir schon viel beigebracht, ich bin sehr nah am Team. Das gibt einem Kraft und ein gutes Gefühl, ich kann in vielen Bereichen auf die ganze Erfahrung von Ferrari zurückgreifen, bekomme Tipps – und ich freue mich auf die Zukunft", erklärt Mick Schumacher.
Und der Formel-1-Traum ist gar nicht mehr so weit entfernt.
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