Mick Schumacher zu Haas? Team will angeblich neue Fahrer

Der Formel-1-Rennstall Haas plant angeblich beide Cockpits für die Saison 2021 neu zu besetzen. Das berichtet die dänische Zeitung "Ekstra Bladet" unter Berufung auf "mehrere Quellen". Romain Grosjean und Kevin Magnussen würden demnach ihre Stammplätze verlieren. Bestätigt ist das bislang aber nicht. Trotzdem wird bereits über Nachfolger spekuliert, dabei fällt auch der Name Mick Schumacher.

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In der "Gazzetta dello Sport" in Italien ist dazu folgende Theorie zu lesen: Der russische Nachwuchsfahrer Nikita Masepin soll dank seiner millionenschweren Sponsoren bei Haas andocken, womöglich an der Seite von Mick Schumacher.
Schumacher, der aktuelle Spitzenreiter in der Formel 2, gilt derzeit als wahrscheinlichster Kandidat aus der Ferrari-Akademie für den Aufstieg in die Formel 1. Und theoretisch hätte Ferrari sowohl bei Haas als auch bei Alfa Romeo die Möglichkeit, ein Cockpit für einen Kaderfahrer zu finden.
Laut der "Gazzetta dello Sport" soll es bei Alfa Romeo aber nicht zu einer Neubesetzung kommen: Kimi Räikkönen werde auch 2021 für das Team fahren, ebenso Antonio Giovinazzi, ein weiterer Ferrari-Protege. Doch auch in diesem Fall gilt: Bestätigt ist das bisher nicht.
Klar ist nur: Haas will 2021 die Grundlage für die Einführung des neuen Formel-1-Reglements zur Saison 2022 legen und Fahrer im Team haben, die mittelfristig dabei bleiben - damit die Fahrer als "Fehlerquelle" beim Umstieg auf ein komplett neues Fahrzeugkonzept ausgeschlossen werden können. So hat es Teamchef Günther Steiner schon vor Wochen formuliert.

Haas-Teamchef Steiner: Fahrer des nächsten Jahres sollen auf 2022 dabei sein

Bei "Sport1" wiederholte Steiner diese Aussage, und zwar so: "Eine der Sachen, die ich unbedingt möchte, ist, dass wir die Fahrer des nächsten Jahres auch für 2022 haben, weil da ein komplett neues Reglement in der Formel 1 kommt. Da sollte man die Fahrer kennen, bevor man mit einem Auto, das so verändert ist, in die Saison geht."
Und Steiner betonte auch: Eine Entscheidung sei bislang noch nicht gefallen, "aber wir wissen es hoffentlich bald".
Schumacher sei dabei genauso ein Kandidat für Haas wie Nico Hülkenberg, meinte Steiner. Allerdings: "Ich habe die letzten Wochen nicht mehr mit Nico gesprochen." Begründung: "Wir müssen als Team wissen, was wir wollen, bevor wir auf die Leute zugehen. Ich finde es unehrlich, mit Leuten zu reden und sie dann fallen zu lassen."

Steiner: "Wer möchte nicht gerne einen Schumacher in der Formel 1 zurück"

Was für Schumacher sprechen würde? Einerseits der Name, räumte Steiner ein. "Wer möchte nicht gern einen Schumacher zurück in der Formel 1 - speziell in der Form, wie er aktuell in der Formel 2 ist. Wichtig ist aber nicht nur der Name, sondern auch die Leistung."
Schumacher hat bisher nicht für Haas getestet, sondern seine Formel-1-Erfahrungen einzig für Alfa Romeo und Ferrari gemacht, zuletzt beim Eifel-Grand-Prix auf dem Nürburgring als Gast in der Alfa-Romeo-Box.

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