Eurosport
Formel 1: Red-Bull-Boss Helmut Marko schießt gegen Ferrari-Star Charles Leclerc - Sonderlob für Carlos Sainz
Von
Publiziert 26/01/2022 um 09:17 GMT+1 Uhr
Der Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko ist für seine klaren Ansichten bekannt. Für den 78-Jährigen ist neben Max Verstappen ein anderer Fahrer ein Gewinner der vergangenen Saison: Ferrari-Pilot Carlos Sainz habe laut Marko das Zeug für den WM-Titel. Teamkollege Charles Leclerc, der in der Fahrerwertung knapp hinter Sainz gelandet war, kommt bei der Bilanz des Österreichers dagegen nicht gut weg.
Charles Lecerlc (l.) und Carlos Sainz - Ferrari
Fotocredit: Getty Images
Red-Bull-Chefberater Dr. Helmut Marko ist ein großer Fan von Ferrari-Pilot Carlos Sainz. "Carlos ist ein sehr guter Rennfahrer. Dass er Red Bull verlassen hat, lag nicht an seinen Leistungen", sagte der 78-Jährige.
Der Österreicher lobte den Fahrer, den er einst zu Toro Rosso geholt hatte, gegenüber "Sport1" in den höchsten Tönen. Für ihn ist Sainz neben Weltmeister Max Verstappen einer der Gewinner der vergangenen Saison.
Nach Ferraris Seuchenjahr 2020 schindete der neue Pilot mit seiner Konstanz in der vergangenen Saison mächtig Eindruck.
GP von Belgien
"Weigere mich": Hamilton will nicht wie Vettel und Alonso enden
25/07/2025 um 09:06 Uhr
Marko geht noch weiter und sieht im Spanier einen kommenden Titel-Anwärter: "Durch das neue Reglement ist es schwierig, Prognosen für diese Saison zu treffen. Aber sollte Ferrari mit dem neuen Auto ein großer Wurf gelingen, kann Carlos sicher um den Titel mitfahren."
Leclerc? Marko: "Nicht der Wunderknabe"
Nach der starken Saison des 27-Jährigen drängt sich eine Frage auf: Wurde Sainz unterschätzt? Der Sohn des zweifachen Rallye-Weltmeisters Carlos Sainz senior teilte seine drei Stationen in der Formel 1 jeweils mit aufstrebenden Talenten: Bei Toro Rosso war es Verstappen, bei McLaren Lando Norris und bei Ferrari ist es Charles Leclerc.
Gerade letztgenannter musste sich jedoch deutliche Kritik von Marko gefallen lassen. Sainz habe den Monegassen in der abgelaufenen Saison den Schatten gestellt. "Er hat gezeigt, dass Leclerc wohl doch nicht der Wunderknabe ist, für den ihn viele gehalten haben", stichelte der Red-Bull-Konsultant.
Das könnte dich ebenfalls interessieren: Red Bull schneller als erwartet: Wolff gesteht Fehleinschätzung
/origin-imgresizer.eurosport.com/2021/12/12/3270575-66928768-2560-1440.jpg)
Verstappen krönt sich in Krimi zum neuen Formel 1-Weltmeister
Quelle: Perform
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung