Ab der Saison 2015/16 bekommt die Formel E ein neues Format im Qualifying

Neues Qualifying-Format für die Formel E: In der zweiten Saison der Elektrorennserie wird die Pole-Position zwischen fünf Fahrern in einem Shootout von 15 Minuten entschieden. Dementsprechend wurde die Qualifikation angepasst. So wie in Saison eins werden die Fahrer in vier Gruppen zu je fünf Fahrern gelost. Diese vier Sessions werden auf sechs Minuten verkürzt.

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Das bedeutet, dass ein Fahrer nur die Zeit für eine Aufwärmrunde mit 170kW Motorleistung hat, gefolgt von einer fliegenden Runde mit 200kW.
Die fünf schnellsten Fahrer dieser vier Sessions treten dann im Einzelzeitfahren im Pole-Shootout an. Der langsamste dieser fünf Fahrer tritt als Erster an. Wenn er seine fliegende Runde beginnt, schaltet die Boxenausfahrt auf grün und der nächste Fahrer beginnt seine Aufwärmrunde.

Agag: "Ein großes Spektakel"

Der Pole-Setter bekommt wie gewohnt drei Bonuspunkte. Das Ergebnis der Superpole bestimmt die ersten fünf Startplätze. Dahinter werden die Fahrer nach den schnellsten Runden in den Qualifying-Gruppen gereiht.
"Das Auto am Limit zu bewegen und bei den Stadtkursen knapp an die Mauern zu driften, ist im Qualifying ein großes Spektakel", freut sich Formel-E-Chef Alejandro Agag auf die Action. "Mit diesem neuen Qualifying-Format stellen wir sicher, dass der Kampf um die Pole-Position spannend bleibt - so wie der Name 'Super' nahelegt."
Das neue Superpole-Format muss noch vom FIA Motorsportweltrat Ende September ratifiziert werden. Saison zwei startet am 24. Oktober in Peking (China).
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