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ePrix in Paris | Robin Frijns triumphiert im französischen Wetterchaos
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Publiziert 27/04/2019 um 17:13 GMT+2 Uhr
Robin Frijns hat ein kurioses Formel-E-Rennen von Paris gewonnen. Regen, Sturm und Hagel sorgten für einen chaotischen Lauf mit mehreren Unfällen, aus dem am Ende der Virgin-Pilot als achter Sieger im achten Lauf hervorging. Andre Lotterer wurde wieder einmal Zweiter vor Daniel Abt, der als Dritter mit auf dem Podium stand. Ein starkes Rennen fuhr auch Maximilian Günther als Fünfter.
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Fotocredit: Eurosport
In der fünften Formel-E-Saison standen damit erstmals zwei Deutsche in einem Rennen auf dem Podium. In der Meisterschaft rückte Lotterer, der schon in Hongkong den Sieg in der Schlussrunde verloren hatte, mit 80 Punkten auf Rang zwei vor. Bei fünf ausstehenden Rennen führt Frijns, achter Sieger im achten Saisonrennen, nun das Klassement mit 81 Zählern an. Abt ist als zweitbester Deutscher Achter mit 59 Punkten.
"Ich bin ganz zufrieden mit dem zweiten Platz", sagte Lotterer: "Ich hatte Glück, dass einige vor mir ausgeschieden sind. Ich freue mich aber natürlich auch über die gute Ausgangsposition in der Meisterschaft."
Der frühere Formel-1-Pilot Pascal Wehrlein wurde Zehnter und holte zumindest noch einen Punkt. Der 24-Jährige hatte seinen Mahindra in der Qualifikation auf die Pole Position gestellt, wegen zu geringen Reifendrucks wurde er allerdings disqualifiziert und musste das Rennen von ganz hinten angehen.
Start hinter Safety Car
Der Start des Rennens wurde hinter dem Safety-Car vorgenommen, weil eine Seite des Grids nass war und man keiner Seite einen Nachteil geben wollte.
Doch der echte Start hatte es in sich: Schon nach kurzer Zeit verbremste sich Polesetter Oliver Rowland und landete in der Streckenbegrenzung. Teamkollege Buemi erbte daraufhin die Führung.
Der Schweizer konnte die Führung aber nicht allzu lange genießen: Mit einem technischen Problem rollte er an die Box und sorgte so für doppeltes Drama bei Nissan e.dams. Frijns übernahm die Führung, doch alsbald setzte starker Regen ein und machte die Strecke zu einer echten Herausforderung.
Zahlreiche Unfälle und Unterbrechungen
Schlimmer noch: Dass Wetter wurde mit Sturm und Hagel immer ungemütlicher. Die Rennleitung neutralisierte den ePrix durch eine Full-Course-Yellow-Phase, bevor es richtig chaotisch wurde. Zahlreiche Zwischenfälle führten zur nächsten Neutralisation. Am schlimmsten erwischte es Alexander Sims, der von Rowland gedreht wurde, was für die Unterbrechung sorgte.
Die nächste Unterbrechung folgte nach einem Unfall zwischen Alex Lynn und Edoardo Mortara. Diesmal musste sogar das Safety-Car auf die Strecke geschickt werden. Das Rennen ging nach einem weiteren Zwischenfall mit Jerome D'Ambrosio und Jose-Maria Lopez unter Gelb zuende.
Nächste Station in Monte Carlo
Am 11. Mai macht die Formel E in Monte Carlo Station. In der deutschen Hauptstadt ist die Formel E am 25. Mai erneut auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof zu Gast, ehe am 22. Juni der drittletzte Lauf in Bern/Schweiz stattfindet. Das Saisonfinale steigt am 13./14. Juli in New York.
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