Proschwitz gab zu, sich beim fechtfröhlichen Abschlussabend im türkischen Belek in der Sportsbar eines Fünf-Sterne-Hotels in Anwesenheit einer Frau "entblößt" zu haben - allerdings "nicht vor ihr, sondern vor einem Kollegen. Das war wirklich nur eine Art Jungenstreich". Die Frau "hatte von meiner Seite aus nichts zu befürchten".

"Zu schnell geurteilt"

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Das anschließende Gespräch mit Paderborns Präsident Wilfried Finke "war so, wie wenn man früher als Schuljunge vor dem Rektor antreten musste", so Proschwitz: "Ich will nicht nachtreten, aber in meinen Augen hat Herr Finke leider zu schnell geurteilt." Trainer Stefan Effenberg habe nach dem Vorfall nicht mit ihm geredet, "auch verabschiedet hat er sich nicht von mir".

Immerhin gab der ehemalige England-Legionär zu, dass er "einen Fehler gemacht" habe. "Es war nichts Heldenhaftes, was ich getan habe." Sein neuer Arbeitgeber St. Truiden sei über die "Penis-Affäre" informiert gewesen, dennoch sei er "super aufgenommen worden". Den Eklat und seine Folgen wertete der Stürmer als "Warnschuss, um aufzuwachen und die letzten Jahre meiner Karriere noch zu genießen".

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