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Bochum, Union und Kaiserslautern obenauf, Fortuna noch vorn
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Publiziert 11/02/2018 um 16:27 GMT+1 Uhr
Bei den Krisenklubs freuen sich auf einmal alle wie jeck - und der rheinischen Frohnatur des (Noch-)Spitzenreiters kann auch eine Niederlage nichts anhaben. "Bei uns gibt es keine Aschermittwochs-Stimmung. Das ist kein Beinbruch - wir feiern am Montag trotzdem Karneval", kommentierte Trainer Friedhelm Funkel trotzig das 1:3 (0:1) von Fortuna Düsseldorf bei Union Berlin.
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Dabei hätten die Düsseldorfer nach dem überraschenden Rückschlag am 22. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga durchaus Trübsal blasen können.
Schließlich lagen die Gäste zur Pause noch in Führung, gingen am Ende aber mit der fünften Saisonniederlage vom Platz. Damit kann der 1. FC Nürnberg mit einem Sieg am Rosenmontag beim FC St. Pauli (20.30 Uhr) die Fortuna überholen - zum Glück für die Rheinländer aber erst nach dem Umzug.
Während die Düsseldorfer um den Platz an der Sonne bangen müssen, war der Berliner Trainer Andre Hofschneider erleichtert. "Die letzten Wochen waren für den einen oder anderen Spieler nicht einfach", sagte der Coach. Sicher auch nicht für den Nachfolger von Jens Keller, der schon Gegenwind spürte. Der Aufstiegsaspirant war nach der Trennung vom Ex-Trainer in die Krise gerutscht. Acht Spiele in Serie hatten die Berliner nicht gewonnen.
Bochum und Kaiserslautern auf Kurs
Noch schlechter sah es beim VfL Bochum aus. Doch am Freitag genoss Interimscoach Heiko Butscher den frenetischen Applaus der Fans, der wie Balsam auf die Wunden wirkte. Butscher sagte nach dem 2:1 (0:0) gegen den SV Darmstadt 98:
Zwei Tage nach der Doppelentlassung von Trainer Jens Rasiejewski und Sportvorstand Christian Hochstätter kehrten die Westfalen auf den Erfolgspfad zurück. Zuletzt hatte es vier Niederlagen in Folge gegeben. Für Butscher wird das Traineramt allerdings nur ein Intermezzo bleiben, denn er hat keine A-Lizenz.
Die Lizenz zum Siegen hat der 1. FC Kaiserslautern unter Michael Frontzeck zurückerhalten. Der neue Trainer feierte bei seiner Heimpremiere mit dem Schlusslicht den zweiten Dreier in Folge. Durch das 3:1 (2:1) gegen Holstein Kiel, das viele Beobachter als beste Leistung seit langer Zeit bewerten, verkürzte der viermalige Meister seinen Rückstand auf den Abstiegs-Relegationsplatz auf fünf Punkte.
Fürth feiert ersten Sieg in 2018
Diesen belegt die SpVgg Greuther Fürth, die beim 1:0 (1:0) gegen Dynamo Dresden ihren ersten Sieg im Jahr 2018 feierte. "Es war ein umkämpfter Erfolg", sagte Torschütze Lukas Gugganig (39.) bei "Sky": "Wir brauchen noch einige Punkte in den ausstehenden Spielen". Durch den Erfolg der Franken rutschte der Bundesliga-Absteiger aus Darmstadt auf den vorletzten Platz ab.
Im Kampf um die Aufstiegs-Relegation deutet sich ein spannendes Rennen an. Noch liegen die schwächelnden Kieler (36 Punkte) auf dem dritten Platz.
Doch der MSV Duisburg (34), Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt, Jahn Regensburg (beide 33) und der SV Sandhausen (32) haben den Aufsteiger bereits im Visier.
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