Ex-Nationalspieler Frings hatte im Januar 2017 das Amt des Cheftrainers beim damaligen Erstligisten Darmstadt übernommen, konnte den Bundesliga-Abstieg aber nicht verhindern. Der Vertrag des 41-Jährigen wäre zum Saisonende ausgelaufen.
98-Präsident Rüdiger Fritsch erklärte:
Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, weil wir Torsten Frings fachlich und menschlich außerordentlich schätzen. Nach intensiver Analyse der aktuellen sportlichen Entwicklung sind wir aber zu der Auffassung gelangt, diesen schmerzhaften Schritt vollziehen zu müssen.
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Nach der grottenschlechten Vorstellung seiner Mannschaft im Erzgebirge musste Fritsch schweren Herzens seine Entscheidung revidieren und sowohl Frings als auch dessen Co-Trainer Björn Müller die Papiere geben.
Fritsch sagte zum Abschied Beider:
Wir danken Torsten und Björn ausdrücklich für ihre geleistete Arbeit. Sie haben in der vergangenen Winterpause die Mannschaft zu einem schwierigen Zeitpunkt übernommen und ihr in der Bundesliga-Rückrunde neues Leben eingehaucht.
Der 79-malige Nationalspieler Frings hatte im Januar 2017 beim damaligen Erstligisten Darmstadt sein erstes Amt als Cheftrainer übernommen, konnte den Bundesliga-Abstieg aber nicht verhindern. Der Vertrag des 41-Jährigen, der zuvor als Co-Trainer von Werder Bremen Erfahrung gesammelt hatte, war erst im vergangenen September bis 2020 verlängert worden.

Lilien im freien Fall

Darmstadt war zwar stark in die Saison gestartet, seit dem 6. Spieltag aber gab es keinen Sieg mehr für die Lilien. Am 17. September feierten die Hessen mit 4:3 gegen Arminia Bielefeld ihren bislang letzten Dreier, anschließend setzte der rapide Sinkflug Richtung Tabellenende ein.
Frings hatte nach der Pleite in Aue fast schon resgnierend gesagt:
Ich bin mal wieder sehr enttäuscht. Über das Spiel und die Mannschaft. Das war einfach zu wenig, wie kampflos und herzlos wir uns präsentieren. Das hat mit Profifußball nicht zu tun.
Nun muss sich ein anderer den Kopf darüber zerbrechen, wie es Darmstadt zum Rückrundenstart am kommenden Sonntag bei der SpVgg Greuther Fürth besser machen kann.
Eine Entscheidung über den Nachfolger ist aber noch nicht gefallen, soll nach Klubangaben zeitnah fallen. Torwarttrainer Dimo Wache und Athletikcoach Kai-Peter Schmitz sollen nach Informationen von hr-sport zumindest die nächste Trainingseinheit am Montagvormittag leiten.
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