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Trainer Jeff Strasser vom 1. FC Kaiserslautern nach Herzproblemen nicht in Lebensgefahr
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Publiziert 25/01/2018 um 07:46 GMT+1 Uhr
Trainer Jeff Strasser vom 1. FC Kaiserslautern befindet sich nach seinen gesundheitlichen Problemen nicht in Lebensgefahr. Der Coach hat keinen Herzinfarkt erlitten. Ein Mitglied der Klubführung sagte, dass es dem 43-Jährigen besser gehe und sein Zustand nicht kritisch sei. "Nach ersten Untersuchungen im Krankenhaus kann ein Herzinfarkt ausgeschlossen werden", ließt der FCK wissen.
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Auch am Donnerstag erreichten Genesungswünsche aus der ganzen Republik die Pfalz.
Nahezu alle Profiklubs und viele Fußball-Promis von Horst Eckel bis Michael Ballack waren in Gedanken bei Jeff Strasser. Die aufmunternden Worte via Twitter, Mail und WhatsApp verfehlten ihre Wirkung nicht: Der Trainer des 1. FC Kaiserslautern befand sich einen Tag nach seinen gesundheitlichen Problemen, die Anlass zu großer Sorge gegeben hatten, auf dem Weg der Besserung.
Jeff Strasser: Zustand nicht kritisch
Die Befürchtung, wonach der 43-Jährige möglicherweise einen Herzinfarkt erlitten habe, bestätigten sich glücklicherweise nicht. Ein Mitglied der Klubführung sagte, dass es Strasser besser gehe und sein Zustand nicht kritisch sei. In einer FCK-Mitteilung hieß es:
Strasser hatte in der Halbzeitpause des Punktspiels bei Darmstadt 98 am Mittwochabend über Herzprobleme geklagt. Daraufhin wurde der Luxemburger mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Auf der Fahrt war Strasser bei Bewusstsein und ansprechbar. Schon kurz darauf teilte der Klub mit, dass Strasser nicht in Lebensgefahr schwebe.
Schiedsrichter Bastian Dankert brach die Partie beim Stand von 0:0 ab. Im Stadion gab es daraufhin Strasser-Sprechchöre. Die Fans beider Lager sangen "You'll never walk alone". Einen Termin für das nötige Wiederholungsspiel gibt es noch nicht.
Zuvor hatte es am Mittwochabend um kurz nach 20.00 Uhr vonseiten der Pfälzer leichte Entwarnung gegeben. Eine Klubsprecherin bestätigte, dass der Coach auf dem Weg in die Klinik bei vollem Bewusstsein gewesen sei.
Herzstiche und Übelkeit
Der Verein teilte über die sozialen Netzwerke mit:
Weitere Informationen wollte der viermalige deutsche Meister am Mittwochabend nicht geben und erst die weiteren Untersuchungen abwarten.
Um 19.58 Uhr war Strasser mit dem Krankenwagen vom Böllenfalltor abtransportiert worden. Nach Angaben von Augenzeugen hat er im Fahrzeug gesessen. In der Halbzeitpause soll der luxemburgischen Rekordnationalspieler Herzstiche gespürt und über Übelkeit geklagt haben. Ein Notarzt nahm sich seiner an und veranlasste die Einweisung ins Krankenhaus.
Darmstadts Präsident Rüdiger Fritsch sandte Strasser Genesungswünsche und erklärte:
Fans reagieren vorbildlich
Im Stadion gab es Jeff-Strasser-Sprechchöre und die Fans beider Lager sangen "You'll never walk alone", als die ersten Gerüchte über den Vorfall die Runde machten.
Nach Bekanntgabe des Abbruchs, den Schiedsrichter Bastian Dankert aus Rostock nach langen Beratungen mit den Verantwortlichen entschieden hatte, kamen die Profis beider Mannschaften noch einmal auf den Platz, um sich bei den Fans für die Reaktion zu bedanken.
Wann die Partie nachgeholt wird, steht noch nicht fest.
Trainer-Kollegen bangen mit Strasser
Strassers Kollegen reagierten betroffen.
"Das macht einen nachdenklich. Ich hoffe, dass er schnell wieder gesund wird und keine bleibenden Schäden hat", sagte Fortuna Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel bei "Sky" vor dem Match des Aufstiegsaspiranten gegen Erzgebirge Aue.
Aue-Coach Hannes Drews schloss sich den Genesungswünschen an:
Genesungswünsche gab es auch vom DFB, den Zweitligakonkurrenten FC Ingolstadt, MSV Duisburg und FC St. Pauli, von Weltmeister Mats Hummels und vielen anderen aus der deutschen Fußballszene.
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