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Hamburger SV besiegt Arminia Biedefeld und kommt immer besser in Schwung
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Publiziert 27/08/2018 um 22:31 GMT+2 Uhr
Der Hamburger SV kommt in der 2. Bundesliga immer besser in Schwung. Der Bundesliga-Absteiger besiegte Arminia Bielefeld mit 3:0 (1:0) und verbuchte nach der überraschenden Auftakt-Niederlage am ersten Spieltag den zweiten Sieg nacheinander. Mit sechs Punkten liegt der HSV nach dem 3. Spieltag nur noch einen Zähler hinter dem FC Köln und Union Berlin (beide 7. Punkte).
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Lewis Holtby (9.) traf für den HSV per Kopfball nach einer Ecke. Stürmer Pierre-Michel Lasogga brachte den ersten Heimsieg der Saison per Doppelpack (75./88., Foulelfmeter) unter Dach und Fach. "Die Torraumszenen waren begrenzt, dann ist es schön, wenn die Arbeit mit zwei Toren belohnt wird", sagte Lasogga.
Die Bielefelder, mit vier Punkten Tabellenzwölfter, ärgerten sich über die erste Niederlage. "Das Ergebnis ist ein Tor mindestens zu hoch, wir hatten auch gute Chancen", sagte Florian Hartherz. Arminia-Trainer Jeff Saibene meinte: "Wir haben einiges gut gemacht, müssen aber Fehler abstellen."
Für die Hamburger, die ihre Heimpremiere gegen Holstein Kiel (0:3) noch verloren hatten, ging es im Montagsspiel auch um die Chance, den ungeliebten Stadtrivalen FC St. Pauli mit einem Sieg in der Tabelle wieder zu überflügeln. "Ich würde unseren Fans gerne den Wunsch erfüllen", sagte HSV-Coach Titz vor der Partie. Das Hauptaugenmerk liege allerdings "auf Arminia Bielefeld und dem Heimsieg". Nur so könne man sich oben festsetzen.
Klasse Parade von Pollersbeck
Titz ahnte wohl, dass dieses Unterfangen schwer genug werden würde. Bielefeld agierte vor 46.934 Zuschauern im Volksparkstadion ziemlich clever, ging bissig in die Zweikämpfe und hatte im ersten Abschnitt sogar ein Chancenplus.
Die größte Gelegenheit vergab Andreas Voglsammer kurz vor der Pause. Nach einem katastrophalen Querpass von Rick van Drongelen stand Arminias Angreifer plötzlich frei vor HSV-Keeper Julian Pollersbeck, der das Leder im Rückwärtslaufen an der Strafraumgrenze zu fassen bekam. Ob strafbares Handspiel oder nicht konnte selbst das Fernsehbild nicht eindeutig klären.
Und der HSV? Er überzeugte mit großer Einsatzbereitschaft, viel Ballbesitz - und starken Standards. So war es kein Wunder, dass Holtby nach einer Ecke aus dem Hinterhalt traf. Vom genesenen Kapitän Aaron Hunt (Wadenprobleme) war unterdessen zunächst kaum etwas zu sehen.
Lasogga sorgt für Vorentscheidung
Ganz anders Khaled Narey. Der Offensivspieler drückte der Partie im zweiten Durchgang seinen Stempel auf. Wenn es gefährlich wurde, dann über ihn. Doch seine Abschlüsse (48., 63. und 64.) verfehlten das Ziel knapp.
Die größte Chance für die Gäste vergab Keanu Staude, dessen Schuss aus halblinker Position am langen Pfosten vorbeirauschte (67.). Wenig später sorgte Lasogga für die Vorentscheidung - erst per wuchtigem Abschluss, dann vom Punkt. Der bullige Angreifer hatte schon vor Wochenfrist im Pokal bei TuS Erndtebrück (5:3) doppelt getroffen.
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