Arminia Bielefeld würde von Niederlage gegen gegen Heidenheim profitieren

Kuriose Situation vor dem letzten Spieltag der 2. Bundesliga. Das als Meister und Aufsteiger feststehende Arminia Bielefeld würde im letzten Duell von einer Niederlage gegen Heidenheim profitieren. Der Grund: Heidenheim kämpft gegen den HSV noch um Relegationsrang drei. In der Fünfjahreswertung stehen die Hamburger vor Bielefeld, Heidenheim aber hinter der Arminia - was finanzielle Folgen hat.

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Das hieße, dass im Fall eines Aufstiegs der Heidenheimer mehr TV-Gelder für Bielefeld zusammenkämen. Der "Kicker" schreibt von einer Summe von rund zwei Millionen Euro.
Bei der Arminia betont man derweil, dass der Klub auch zum Abschluss alles geben werde. "Das gebührt der Respekt vor dem fairen Wettbewerb", wird Geschäftsführer Samir Arabi im "Kicker" zitiert.

Neuhaus: "Fairness nicht außer acht lassen"

Trainer Uwe Neuhaus stimmte dem zu. "Natürlich hätte jeder gerne so viel Geld wie möglich. Aber deswegen werden wir nicht die Fairness außer Acht lassen", sagte er. "Es wäre bedauerlich, wenn uns zwei Millionen entgehen würden. Aber dann ist das eben so. Und es würde auch niemand von mir anderes verlangen."
Außerdem gibt es für die Bielefelder auch noch einen besonderen Anreiz, drei Punkte gegen Heidenheim einzufahren. Mit dann 68 Zählern hätte die Mannschaft einen neuen Vereinsrekord aufgestellt.
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