2. Bundesliga: FC St. Pauli nimmt Aufstiegszone ins Visier - Neunter Sieg in neuntem Spiel

Der FC St. Pauli kann in der 2. Bundesliga durch den Ausbau seiner Serie noch in das Aufstiegsrennen eingreifen. Die beste Rückrundenmannschaft des Unterhauses feierte gegen Abstiegskandidat Jahn Regensburg mit 1:0 (1:0) den neunten Sieg im neunten Spiel unter seinem Trainer Fabian Hürzeler und rückte auf die Aufstiegszone auf den vierten Rang vor. Heidenheim spielte 2:2 (0:0) gegen Lautern.

FC St. Pauli

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Regensburg verbuchte seine zehnte Auswärtspleite. Die Bayern fielen nach zuvor zwei Niederlagen hinter Aufsteiger Eintracht Braunschweig zurück, der beim Karlsruher SC ein 1:1 (1:0) verbuchte. Keine neuen Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt konnte unterdessen Schlusslicht SV Sandhausen nach seiner 1:3 (1:1)-Niederlage bei Hannover 96 trotz 1:0-Führung schöpfen.
St. Pauli benötigte gegen Regensburg für die Fortsetzung seines Laufs allerdings ein Eigentor der Gäste durch Prince Owusu (23.). Bei nur noch sechs Punkten Rückstand auf den drittplatzierten Lokalrivalen Hamburger SV hat der auf eigenem Platz weiter unbesiegte Kiez-Klub den Relegationsrang mittlerweile in Sichtweite.
Braunschweig verpasste beim KSC zwar seinen zweiten Sieg in Serie. Lion Lauberbach (4.) brachte die Löwen früh in Führung, doch nach dem Karlsruher Ausgleich durch Leon Jensen (69.) hat der Ex-Meister nur einen Punkt Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsrang und den ersten Aufstiegsplatz. Außerdem verloren die Gäste Torwart Jasmin Fejzic durch eine Gelb-Rote Karte wegen Meckerns. Der KSC verhinderte immerhin seine zweite Niederlage nacheinander.
Sandhausen konnte seine Negativserie auch in Hannover nicht beenden. In acht Spielen ohne Sieg sprangen für den SVS nur zwei Punkten heraus. Christian Kinsombi (14.) traf zum Führungstor für die Gäste. Maximilian Beier (45.+2) glich kurz vor dem Pausenpfiff aus. Derrick Köhn (61.) und Louis Schaub (88.) erzielten die Tore für den Sieg der Gastgeber. Hannover beendete durch den Erfolg eine Negativserie von neun Spielen ohne Sieg.
Der 1. FC Heidenheim hat im Aufstiegsrennen zwei Punkte leichtfertig verschenkt. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt musste sich beim 1. FC Kaiserslautern trotz einer 2:0-Führung bis in die Nachspielzeit mit einem 2:2 (0:0) begnügen und liegt trotz des siebten Spiels ohne Niederlage als Tabellenzweiter weiter nur einen Punkt vor dem Hamburger SV auf dem Relegationsplatz.
Torjäger Tim Kleindienst (53.) und Florian Pick (75.) trafen für die Gäste. Kleindienst setzte einen Foulelfmeter an den Pfosten (90.+2). Das sollte sich rächen: Nicolas de Preville (90.+3) und Philipp Hercher (90.+5) entrissen Heidenheim den sicher geglaubten Dreier.
"Wir haben die Chance, den Deckel mit dem Elfmeter draufzumachen. Das ist sehr bitter für uns, aber das wirft uns nicht um", sagte Schmidt bei "Sport1".

Rote Teufel sichern spätes Remis

Es entwickelte sich vor 41.543 Zuschauern von Beginn an eine Kampfpartie, die klare spielerische Linie fehlte aber beiden Teams. Viele Unterbrechungen hemmten zudem den Fluss. Große Torchancen blieben in der ersten Halbzeit Mangelware.
Die Roten Teufel starteten druckvoll in den zweiten Durchgang. Aaron Opoku verzog aus guter Position (47.). Die Führung der Gäste fiel überraschend, Kleindienst traf per Flachschuss zu seinem 20. Saisontor.
Der Treffer gab Heidenheim Auftrieb. Sie hielten das Geschehen nun vom eigenen Tor fern. Der Ex-Lauterer Pick erhöhte dann sehenswert aus der Distanz. Doch Kaiserslautern schlug spät zurück.
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(SID)
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Quelle: Perform

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