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2. Bundesliga: SV Elversberg verpasst gegen Hannover 96 den Sprung an die Spitze - Preußen Münster bezwingt Kiel
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Publiziert 31/10/2025 um 20:57 GMT+1 Uhr
Die SV Elversberg hat den Sprung an die Spitze der 2. Fußball-Bundesliga im Verfolgerduell mit Hannover 96 verpasst. Beim 2:2 (1:1) eroberten die Saarländer zwar zumindest vorübergehend wieder den zweiten Platz, liegen trotz zweimaliger Führung aber einen Zähler hinter Tabellenführer Schalke 04. Die Königsblauen können ihren Vorsprung an der Spitze am Samstag beim Karlsruher SC ausbauen.
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Lukas Petkov (22.) sorgte für die Führung der Elversberger, die jüngst bei Arminia Bielefeld (0:2) und im DFB-Pokal bei Hertha BSC (0:3) verloren hatten. Ein Eigentor von Florian Le Joncour (43.) bescherte Hannover den Ausgleich. Nach einem verschossenen Foulelfmeter von Petkov traf Bambasé Conté (80.) im Nachsetzen zwar zum 2:1 für Elversberg, doch Hannover antwortete schnell dank Virgil Ghita (85.). Die Niedersachsen bleiben als Vierter in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen.
Die Spielkontrolle am Freitagabend übernahmen die Gäste aus Hannover, die nach dem Derbysieg bei Eintracht Braunschweig (3:0) mit frischem Selbstbewusstsein angereist waren und sich gleich einige Abschlüsse erarbeiteten.
Benjamin Källman (16.) traf bei der besten Gelegenheit den Innenpfosten, ehe Elversberg eiskalt zuschlug: Petkov köpfte die Gastgeber mit der ersten echten Chance in Führung. Hannover blieb jedoch dran, einen Kopfball von Källman wehrte SVE-Keeper Nicolas Kristof unglücklich gegen Le Joncours Rücken ab - von dort prallte der Ball ins Tor.
Erst zur zweiten Halbzeit kam Zweitliga-Toptorjäger Younes Ebnoutalib bei Elversberg ins Spiel. Für das erste Ausrufezeichen sorgte aber erneut Hannover, Kapitän Enzo Leopold setzte einen Freistoß aus 18 Metern an die Latte (56.).
Elversberg trifft nach fragwürdigem Elfer
Turbulent wurde es in der Schlussphase: 96-Trainer Christian Titz tobte an der Seitenlinie, nachdem Frederik Schmahl leicht zu Boden gegangen war und Elversberg einen umstrittenen Elfmeter zugesprochen bekam. Nahuel Noll parierte gegen Petkov, Conté schaltete aber am schnellsten. Die Führung hielt nicht lange, Ghita war per Kopf zur Stelle.
Im zweiten Freitagsspiel ließen die Störche Federn: Holstein Kiel läuft den eigenen Ansprüchen in der weiter hinterher. Nach dem Einzug ins Pokal-Achtelfinale durch den Erfolg beim VfL Wolfsburg unterlag der Bundesliga-Absteiger bei Tabellennachbar Preußen Münster mit 1:2 (1:0). Kiel wartet damit seit fünf Ligaspielen auf einen Sieg und rutschte vorerst auf Rang elf ab.
Wer darauf spekulierte, der Aufwind aus Wolfsburg (1:0) würde die Störche beflügeln, irrte. Die Ladehemmung in der Offensive - zuletzt fünf Tore in fünf Spielen - legte Kiel auch in Münster nicht ab. Für die Mannschaft von Trainer Marcel Rapp traf Adrian Kapralik (18.) zwar zur Führung. Aufseiten Preußen Münsters glich Oliver Batista Meier aber per Foulelfmeter aus (60.), ehe Yassine Bouchama das Spiel drehte (77.).
Während Kiel sich allmählich gen Tabellenkeller orientieren muss, zieht Münster mit 14 Punkten auf Rang neun an Holstein vorbei. Nach zuletzt nur einem Sieg aus sechs Auftritten war es ein wichtiger Dreier, den die Westfalen jedoch bitter bezahlten: Mit Malik Batmaz verschlimmerte sich die eklatante Verletzungsmisere weiter, nach zehn Minuten humpelte der Offensivmann von Betreuern gestützt vom Feld.
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(SID)
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