Dämpfer für FC Schalke 04 kurz vor Weihnachten - 1. FC Nürnberg feiert zum Jahresabschluss Sieg gegen Hannover 96

Dämpfer zum Abschluss einer starken Hinrunde: Schalke 04 hat sich mit einer überraschenden Pleite in die Weihnachtsferien verabschiedet. Die Mannschaft von Miron Muslic verlor das letzte Spiel des Jahres nach einer schwachen Vorstellung 1:2 (0:0) bei Eintracht Braunschweig. Der 1. FC Nürnberg geht dagegen nach einem Sieg gegen Hannover 96 2:1 (1:1) mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause.

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Quelle: Eurosport

Ausgerechnet die Ex-Schalker Mehmet Aydin (60.) und Sidi Sané (85.) schockten die mitgereisten Fans des Herbstmeisters. Soufiane El-Faouzi (88.) verkürzte kurz vor dem Ende.
Nach zuvor drei Siegen in Serie kassierte Schalke damit die vierte Niederlage der Saison, die Königsblauen gehen dennoch als Tabellenführer mit vier Punkten Vorsprung auf Platz drei in die Rückrunde. Braunschweig machte mit dem zweiten Sieg in Serie einen großen Schritt aus dem Tabellenkeller.
Die Braunschweiger, bei denen vier Ex-Schalker in der Startelf standen, hatte von Beginn an die besseren Möglichkeiten. So zielte etwa Leon Bell Bell nur knapp daneben (11.), der große Favorit hingegen tat sich schwer - Sturmspitze Moussa Sylla bekam kaum Bälle.
Zu viele Ungenauigkeiten schlichen sich in das Schalker Spiel ein, Keeper Loris Karius musste ungewohnt oft eingreifen - wie etwa gegen Bell Bell (59.). Doch bei dem Schuss von Aydin aus rund 18 Metern war auch Karius machtlos, aus Respekt vor seinem Ex-Klub verzichtete Aydin auf einen großen Torjubel.

Elversberg nutzt Schalker Ausrutscher nicht aus

Die SV Elversberg nutzte im Aufstiegsrennen die Patzer der Konkurrenz nicht aus. Die defensiv wackligen Saarländer kamen bei Preußen Münster nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus, überwintern aber dank des fünften Spiels in Serie ohne Niederlage mit 34 Punkten dennoch auf Platz zwei.
Der Vorsprung auf Darmstadt und Paderborn auf den Rängen drei und vier bleibt damit bei einem Zähler, die beiden Verfolger hatten im direkten Duell am Freitag 2:2 gespielt.
Der unter anderem von Eintracht Frankfurt umworbene Topangreifer Younes Ebnoutalib traf per Foulelfmeter (33.), doch Etienne Amenyido (90.+4) schlug verdientermaßen zurück. In der Anfangsphase hielt der überragende SVE-Keeper Nicolas Kristof zudem einen Foulelfmeter nach Videobeweis von Oliver Batista Meier (10.).

Elversberg dank Elfmeter in Führung

Vor 9828 Zuschauern entwickelte sich eine extrem turbulente Anfangsphase, in der Münster gleich mehrfach die Führung liegen ließ. Erst parierte Kristof gegen Jorrit Hendrix (1.), Sekunden später half ihm bei einem abgefälschten Versuch von Luca Bolay der Außenpfosten (2.).
Nach einem minimalen Kontakt von Lukas Pinckert gegen Bolay zeigte Schiedsrichter Felix Wagner nach Ansicht der Videobilder auf den Punkt, Kristof parierte ebenso stark wie kurz darauf bei einer Dreifachchance (11.).
In Folge verflachte die Partie etwas, Elversberg bekam mehr Zugriff. Ebnoutalib wurde erst von Jannis Heuer gefoult, ehe er den fälligen Strafstoß zu seinem zwölften Saisontor nutzte. Nach dem Wechsel steigerten sich die Saarländer und übernahmen die Spielkontrolle. Bambasé Conté ließ gleich mehrere Hochkaräter liegen (51., 63.).

Nürnberg beendet Jahr mit Heimsieg

Der 1. FC Nürnberg verabschiedete sich hingegen mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause. Die Mannschaft von Trainer Miroslav Klose besiegte nach zuletzt nur einem Punkt aus drei Spielen Hannover 96 mit 2:1 (1:1) und überwintert auf Platz acht.
Rafael Lubach (44.) und Mohamed Ali Zoma (49.) drehten mit ihren Toren die Begegnung. Benjamin Källman (19.) hatte das Team von Coach Christian Titz in Führung gebracht. Hannover ist seit drei Spielen sieglos und liegt nun vier Punkte hinter dem Relegationsplatz drei zurück.
Hannover dominierte von Beginn an. Källman scheiterte früh am starken Jan Reichert im Tor der Gastgeber (6.). Vor dem Gegentreffer parierte Reichert noch einen Kopfball von Maurice Neubauer, doch Källman staubte ab.

Club startet perfekt in zweite Hälfte

Die Gäste ließen auch danach Ball und Gegner laufen, Nürnberg fand offensiv überhaupt nicht statt. Reichert verhinderte gegen Daisuke Yokota (42.) den zweiten Treffer der Niedersachsen. Kurz vor dem Wechsel glichen die Franken aus dem Nichts aus. Nach einem weiten Abschlag von Reichert und einer Kopfballverlängerung traf Lubach mit einem Aufsetzer von der Strafraumgrenze.
Vom schmeichelhaften Ausgleich beflügelt, erwischte Nürnberg den perfekten Start in Hälfte zwei. Zoma sorgte nach einer schönen Einzelleistung mit einem gefühlvollen Heber für die Führung, die Nürnberg in der Folge leidenschaftlich verteidigte.
(SID)
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Quelle: Perform


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