2. Liga: Dresden verspielt Sieg in Karlsruhe, Hertha wahrt Aufstiegschance, Hannover patzt, VAR-Sabotage in Münster

Aufsteiger Dynamo Dresden hat im Abstiegskampf der Bundesliga wichtige Punkte verspielt. Beim Karlsruher SC gab das Team von Trainer Thomas Stamm eine Führung spät noch aus der Hand und kam nur zu einem 3:3 (3:1). Durch das Remis verpassten es die Sachsen (26 Punkte), sich im Ringen um den Klassenerhalt Luft zu verschaffen. Niklas Hauptmann (3./44.) und Ben Bobzien (28.) trafen für Dynamo.

Dresdens Wagner im Zweikampf mit KSC-Profi Kobald

Fotocredit: SID

Für Karlsruhe waren Marvin Wanitzek (23. und 90.+4, jeweils Foulelfmeter) und Louey Ben Farhat (68.) erfolgreich. Die Karlsruher, die zuletzt zwei Partien nacheinander gewonnen hatten, stecken mit 34 Zählern im grauen Mittelfeld fest.
Hertha BSC hat seine Minimalchance auf einen unverhofften Aufstieg am Leben gehalten. Bei Abstiegskandidat Preußen Münster siegte das Team von Trainer Stefan Leitl durch ein spätes Tor mit 2:1 (1:0). Der Rückstand auf die Aufstiegsränge beträgt neun Spieltage vor Saisonende acht Punkte. Für Aufsehen sorgte eine VAR-Sabotage durch Münsteraner Fans.
Marten Winkler erzielte den  Siegtreffer für Berlin (90.+3). Zuvor hatte Münsters Jannis Heuer (46.) die Führung durch einen Foulelfmeter von Fabian Reese (45.+4) egalisiert. Nach dem befreienden Sieg gegen Eintracht Braunschweig in der Vorwoche (2:1) stecken die Preußen mit der Niederlage weiter im Abstiegskampf fest.
Im Preußenstadion kam es zu einem Kuriosum: Wie die DFB Schiri GmbH dem "SID" einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung bestätigte, habe ein Zuschauer den Stecker am VAR-Monitor gezogen.

Hannover patzt im Aufstiegsrennen

Als Schiedsrichter Felix Bickel an die Seitenlinie gebeten worden war, hatte er auf einen schwarzen Bildschirm geblickt. Anscheinend hatte ein über den Zaun gesprungener vermummter Fan ein Kabel aus dem Gerät gerissen. "Dem VAR den Stecker ziehen", stand parallel auf einem Spruchband an der Preußen-Kurve.
picture

Kompany fordert Zeit bei Musiala: "Bleibe noch ruhig mit Jamal"

Quelle: Perform

Hannover 96 hat sich einen empfindlichen Patzer im Aufstiegsrennen geleistet. Das Team von Trainer Christian Titz unterlag vor eigenem Publikum dem bisherigen Tabellenschlusslicht SpVgg Greuther Fürth mit 1:2 (0:1). Das Kleeblatt rückt damit auf den Relegationsplatz 16 vor und hofft wieder verstärkt auf den Klassenerhalt.
Noel Futkeu belohnte die Gäste für eine starke erste Hälfte. Der Angreifer setzte sich im Strafraum durch und verwertete wuchtig aus der Drehung (33.). Nach der Halbzeitpause kam 96 schnell durch den Ausgleich von Maurice Neubauer zurück (50.), ehe Jannik Dehm Fürth erneut in Führung brachte (57.). 96-Kapitän Enzo Leopold vergab dann vom Elfmeterpunkt die Chance auf den erneuten Ausgleich (73.).
Das könnte Dich auch interessieren: Wolfsburg entlässt Bauer und Christiansen
(SID)
picture

Kovac zum Brandt-Abschied: "Wünsche Jule alles Gute"

Quelle: Perform


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen