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2. Bundesliga: Fortuna Düsseldorf erlebt Drama in Fürth und steigt in 3. Liga ab - Bielefeld rettet sich gegen Hertha
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Update 17/05/2026 um 18:08 GMT+2 Uhr
Fortuna Düsseldorf muss den Gang in die 3. Liga antreten. Die Mannschaft von Alexander Ende verlor im Abstiegsendspiel am letzten Spieltag im Unterhaus mit 0:3 (0:3) gegen den direkten Konkurrenten Greuther Fürth und rutschte noch auf Rang 17 ab. Die Franken sprangen dank des Erfolgs hingegen auf den Relegationsrang 16. Arminia Bielefeld rettete sich dank eines Kantersiegs gegen Hertha ab.
Greuther Fürth schießt Fortuna Düsseldorf in die 3. Liga
Fotocredit: Getty Images
Absturz statt Aufstieg: Fortuna Düsseldorf muss am Ende einer desaströsen Saison nach 17 Jahren zurück in die Drittklassigkeit. Die Rheinländer, die mit dem klaren Ziel Aufstieg in die Zweiligasaison gestartet waren, verloren am 34. Spieltag beim Verfolger Greuther Fürth 0:3 (0:3) und wurden vom rettenden Platz 15 noch auf Rang 17 durchgereicht.
Fürth hingegen erreichte zumindest noch den Relegationsplatz und spielt kommenden Freitag (20.30 Uhr) auswärts sowie am 26. Mai (jeweils 20:30 Uhr) gegen den Drittliga-Dritten Rot-Weiss Essen um den letzten freien Platz in der Bundesliga-Saison 2026/27. Preußen Münster stand zuvor schon als Absteiger fest.
Felix Klaus (2.), der viereinhalb Jahre für Düsseldorf gespielt hatte, Elias Egouli per Eigentor (16.) und Torjäger Noel Futkeu (36.) schossen für die Fürther vor der Pause bereits das Ergebnis heraus, mit dem das Kleeblatt an der leblosen Fortuna in der Tabelle vorbeizog. Abermals Futkeu (73.), der in der kommenden Saison für Bundesligist Eintracht Frankfurt spielt, hätte seinen Klub um ein Haar ans rettende Ufer bringen können - der Stürmer stand aber hauchzart im Abseits.
"Wir wollen den Klassenerhalt schaffen und haben jetzt die Chance, diesen aus eigener Kraft zu erreichen. In dieser Konstellation ist es für mich sicherlich das bedeutendste Spiel meiner bisherigen Trainerlaufbahn", hatte Fortuna-Trainer Alexander Ende im Vorfeld gesagt.
Doch der bereits dritte Chefcoach der Fortunen in dieser Saison hatte kaum auf der Bank Platz genommen, da war sein Team bereits im Rückstand, weil die Hintermannschaft die Franken gewähren ließ - wie auch bei den weiteren Gegentreffern vor der Pause, an denen Routinier Klaus (33) ebenfalls direkt beteiligt war.
Düsseldorf, dem der gelbgesperrte Torjäger Cedric Itten fehlte, strahlte viel zu wenig Gefahr aus und präsentierte sich auf ganzer Linie wie ein Absteiger. Vor zwei Jahren in der Relegation zur 1. Bundesliga dramatisch am VfL Bochum gescheitert, war Fortuna mit den höchstmöglichen Ambitionen in die Saison gestartet. "All-in", wolle man gehen, sagte Trainer Daniel Thioune im Sommer. Im Oktober wurde der beliebte Coach entlassen, unter Markus Anfang stürzte der Traditionsklub immer tiefer, auch der im April geholte Ende brachte nicht den Turnaround.
Fürth mit Trainer Heiko Vogel muss nun im Traditionsduell mit RWE kämpfen, um vier Jahre nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga nicht erstmals seit 1997 wieder drittklassig spielen zu müssen.
Happy End für Bielefeld
Happy End für Arminia Bielefeld: Der Aufsteiger bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Mitch Kniat erkämpfte sich die Rettung im packenden Abstiegs-Showdown durch ein furioses 6:1 (0:1) gegen Hertha BSC.
Joel Grodowski (49.) erzielte nach dem Rückstand durch Linus Gechter (37.) den umjubelten Bielefelder Ausgleich, dann legte der Stürmer seinen zweiten Treffer nach (59.). Für die Entscheidung sorgten Monju Momuluh (65.) und Stefano Russo (74.). Semir Telalovic (90.+2) und Robert Uldrikis (90.+6) setzten den Schlusspunkt. Den Grundstein für den Klassenerhalt legte die Arminia zu Hause, 26 ihrer 39 Punkte holten die Ostwestfalen auf der heimischen Alm.
Bielefeld begann engagiert und wollte sich den Klassenerhalt aus eigener Kraft sichern. Doch die Gastgeber münzten ihre Überlegenheit nicht in Tore um. Die beste Chance zur Führung vergab Marius Wörl (35.). Nur zwei Minuten später schlugen die Gäste zu. Gechter köpfte eine Flanke von Julian Eitschberger ein.
Bielefeld kam mit viel Schwung aus der Kabine. Grodowski belohnte die Bemühungen mit dem Ausgleich. Bielefeld spielte weiter nach vorne, Grodowski traf erneut, Momuluh und Russo legten nach.
Dresden krönt starke Rückrunde mit Klassenerhalt
Dynamo Dresden hat seine starke Rückrunde gekrönt und sich den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga gesichert. Die Mannschaft von Trainer Thomas Stamm besiegte Holstein Kiel am letzten Spieltag 2:1 (2:0) und räumte damit die letzten Zweifel am Ligaverbleib aus. Kiel war bereits vor dem Spiel gerettet.
Matchwinner der Sachsen war Vincent Vermeij mit einem Doppelpack in der ersten Halbzeit (14., 37.). Für die Gäste traf Phil Harres (81.). Dresden schließt die Saison durch den Sieg mit 41 Punkten ab, 28 holten sie davon in der Rückrunde.
Dresden war von Beginn an die aktivere Mannschaft und drängte auf die frühe Führung. Diese gelang Stürmer Vermeij im Anschluss an eine Ecke. Kiel tat danach zwar etwas mehr für das Spiel, doch Dresden blieb gefährlicher und erhöhte noch vor der Pause. Dresdens Torhüter Tim Schreiber parierte in der Nachspielzeit zudem einen Foulelfmeter von Alexander Bernhardsson (45.+4).
Nach dem Wechsel brachte Dresden die Führung ins Ziel und jubelte über den Klassenerhalt.
Schalke krönt Meistersaison - Braunschweig entgeht Relegation
Meister Schalke 04 hat seine überragende Saison in der 2. Fußball-Bundesliga mit einem Sieg gekrönt - und Eintracht Braunschweig damit beinahe in die Abstiegs-Relegation geschickt. Vor der Übergabe der Schale besiegte das Team von Trainer Miron Muslic dank des Treffers von Adil Aouchiche (35.) die Eintracht mit 1:0 (1:0), Braunschweig blieb nur aufgrund des besseren Torverhältnisses über dem Strich.
"Wir werden 100 Prozent geben. Es geht für unseren Gegner noch um einiges", hatte Starstürmer Edin Dzeko, der erneut als Joker von der Bank agierte, vor der Partie betont. Eine Woche nach dem Ibiza-Kater beim 0:3 in Nürnberg wolle man "diese geile Saison mit einem Sieg beenden".
Den würdigen Rahmen boten dazu mal wieder die Fans mit einer Mega-Choreo über das gesamte Stadion, Muslic schickte seine Topelf aufs Feld. Braunschweig spielte mutig mit, die besseren Gelegenheiten aber hatte der Favorit. Soufiane El-Faouzi traf den Außenpfosten (11.), Aouchiche nutzte einen Abstauber zur Führung.
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(SID)
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"Nicht ein Bier": Guardiola verbietet Party nach FA-Cup Sieg
Quelle: SNTV
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