3 Dinge, die bei England gegen Deutschland auffielen: Chancen-Flut, Sané und Pickford

Deutschland kam in einem phasenweise munteren Test-Länderspiel zu einem 0:0 gegen England. Vor allem Leroy Sané nutzte die Partie in Wembley, um auf sich aufmerksam zu machen. Mangelhaft war dagegen die Chancenverwertung auf beiden Seiten. England überraschte seine Fans gleich mit einer ganzen Reihe an Debütanten. Was uns beim Klassiker auffiel:

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Fotocredit: Eurosport

1. Verpufftes Chancen-Feuerwerk

Gerade in der ersten Halbzeit fackelten beide Teams ein wahres Feuerwerk an Großchancen ab. Jamie Vardy, Jake Livermore und Co. überrannten die Dreierkette um Mats Hummels, Antonio Rüdiger und Matthias Ginter ein ums andere Mal und mussten sich nur Marc-André ter Stegen oder der Abseitsfalle geschlagen geben.
Bundestrainer Joachim Löw zeigte sich nach dem Sieg wenig begeistert vom Umschaltspiel seiner Mannschaft:
Auch das deutsche Team strahlte in Person von Timo Werner und Leroy Sané in der ersten Halbzeit Torgefahr aus. Gerade Werner hätte sich mit einem Treffer belohnen müssen, doch England-Schlussmann Jordan Pickford parierte glänzend. City-Angreifer Sané scheiterte an der Torlatte. Am Ende stand auf beiden Seiten die Null.

2. Sané-Ausrufezeichen

In der Premier League dreht Leroy Sané momentan mächtig auf. In elf Spielen bringt es der 21-Jährige von Manchester City auf sechs Tore und fünf Vorlagen. Im Trikot der Nationalmannschaft lief es für Sané bislang weniger gut. In acht Einsätzen gelang ihm noch kein Treffer.
Trotz seines guten Auftritts war Sané nach dem Spiel mit sich selbst nicht zufrieden:
Dennoch zeigte der Youngster im Wembley-Stadion eine ansprechende Leistung. Auch die Szene des Spiels gehörte dem Wirbelwind, der den Ball in der 19. Minute mit links aus 16 Metern an den Querbalken schoss. Kann Sané dieses Niveau im DFB-Trikot halten, führt an ihm kein Weg vorbei.

3. Britischer Debütanten-Ball

Gareth Southgate brachte im Spiel gegen die Deutschen mit Pickford, Ruben Loftus-Cheek und Tammy Abraham gleich drei Neulinge von Beginn an. Mit Joe Gomez wurde in der 25. Minute für den verletzten Phil Jones ein weiterer Debütant eingewechselt. Auf Seiten der Löw-Elf kam mit Marcel Halstenberg ein Spieler zu seinem ersten Länderspiel.
Insgesamt kam die Startaufstellung der Engländer in Wembley auf ganze 106 Länderspiele. Zum Vergleich: Mesut Özil hatte vor der Partie bereits 86 Länderspiele auf dem Konto.
Coach Southgate zeigte sich nach dem Spiel nicht unzufrieden mit der neuen Generation:
Der Hauptgrund für die vielen Startelf-Debüts bei den Engländern waren einige Absagen von etablierten Profis. Allen voran musste der Ausfall von Top-Stürmer Harry Kane verkraftet werden, der mit einer Knieverletzung ausfiel. Auch Dele Alli, Raheem Sterling, Fabian Delph, Harry Winks und Jordan Henderson sagten im Vorfeld der Partie verletzt ab.
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