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Nationalspieler nach nächtlicher Spritztour mit Golfmobil von Polizei gestoppt
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Publiziert 25/03/2020 um 22:47 GMT+1 Uhr
Auf zwei Spieler von Wellington Phoenix aus der australischen A-League dürfte Ärger zukommen: Der neuseeländischen Nationalspieler Tim Payne und sein Landsmann Oliver Sail ignorierten die Selbstisolationsregeln aufgrund der Corona-Pandemie, schnappten sich kurzerhand ein Golfmobil und düsten damit durch die Straßen von Sydney. Payne saß dabei laut "Daily Telegraph" oberkörperfrei am Steuer.
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Nachdem einige Menschen die Polizei alarmierten, stoppten die Beamten die beiden Fußballer schließlich in der Nacht zu Dienstag (Ortszeit) um 1 Uhr morgens.
Payne wurde laut "Daily Mail" vorläufig festgenommen, da er angeblich angetrunken wirkte. Ein Alkoholtest ergab nach Medienberichten demnach tatsächlich einen geringen Alkoholwert im Blut.
In einem Statement auf der Klubwebseite von Wellington Phoenix bestritt der Verein allerdings eine Festnahme, bestätigte aber den Vorfall.
Der Golfwagen wurde etwa fünf Kilometer vom Aufenthaltsort des Teams Wellington Phoenix gestoppt.
Phoenix, das als einziges neuseeländisches Team in der höchsten australischen Spielklasse an den Start geht und aktuell als Tabellendritter gute Chancen auf die Teilnahme an den Play-offs besitzt, war in Sydney, um sich auf anstehende Meisterschaftsspiele vorzubereiten.
Doch seit dem 22. März hat Australien als eine der letzten Ligen weltweit den Wettbewerb vorübergehend aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt. Bis zum 22. April wird der Ball in Australien nicht rollen, dann wird der australische Fußballverband (FFA) über das weitere Vorgehen beraten.
Phoenix hatte sich daraufhin noch in häuslicher Isolierung nach dem Grenzübertritt aus Neuseeland in der australischen Olympia-Gastgeberstadt von 2000 aufgehalten. Welche Sanktionen Payne und Sail zu erwarten haben, blieb zunächst offen.
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