So lief das Spiel:

Von Beginn an versteckten sich beide Mannschaften nicht und suchten den Weg nach vorne. Nennenswerte Offensivszenen waren allerdings zunächst noch Mangelware. Zwar waren die Ballbesitzanteile sowie die Zweikampfquoten über viele Phasen recht ausgeglichen, doch Mali schaffte es mit zunehmender Dauer immer häufiger, sich in gute Abschlusspositionen zu bringen.
Für die Ivorer war hingegen meist schon vor der gegnerischen Box Schluss. Trotz des dicken Chancenplus für die Malier (10:1 Schüsse), ging es aufgrund der fehlenden Kaltschnäuzigkeit sowie Präzision im Abzug torlos in die Halbzeitpause.
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In den ersten zehn Minuten nach dem Seitenwechsel neutralisierten sich beiden Teams im Mittelfeld. Dann erhöhte die Elfenbeinküste den Druck und hielt diesen bis in die Schlussviertelstunde hoch. Jonathan Kodija vergab in der 67. Minute frei vor Djigui Diarra, indem er zentral auf den Torwart schoss.
Wilfried Zaha machte es neun Minuten später jedoch besser und schoss seine Nation in Front. Keeper Sylvain Gbohouo beförderte einen Freistoß aus der eigenen tief in die gegnerische Hälfte. Der Ball rutschte an zwei "Adlern" vorbei und zu Zaha durch, der rechts am Fünfereck zum 1:0 einnetzte.
Anschließend fanden die Malier im Angriffsdrittel kaum Freiräume, um in die Gefahrenzone vorzustoßen. Die Elfenbeinküste rettete die knappe Führung über die Zeit.

Der Tweet zum Spiel:

Im Suez Stadium blieben sehr viele Plätze unbesetzt. Nichtsdestotrotz war die Stimmung auf den Rängen klasse.

Das fiel auf: Salzburg, Salzburg und Salzburg

Auf malischer Seite standen mit Diadie Samassekou, Sekou Koita und Amadou Haidara drei Spieler im Kader, die entweder eine Gegenwart oder eine Vergangenheit bei Red Bull Salzburg haben. Erstere beide kicken derzeit beim österreichischen Serienmeister, letzterer wechselte in der Winterpause 18/19 zu Schwesternklub RB Leipzig. Samassekou und Haidara standen gegen die Elfenbeinküste in der Startelf, Koita kam nicht zum Einsatz.

Die Statistik: 7

Die Ivorer qualifizierten sich bei ihren jüngsten acht Afrika-Cup-Teilnahmen sieben Mal für das Viertelfinale. Einmal gewannen sie in diesem Zeitraum den Wettbewerb (2015 in Äquatorialguinea). Zwei Jahre später schieden sie in Gabun hingegen bereits in der Vorrunde aus.
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