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"Beißer" und Volksheld: Luis Suárez beendet unter Tränen seine Karriere in der Nationalmannschaft - Ein letztes Spiel
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Publiziert 03/09/2024 um 12:54 GMT+2 Uhr
Uruguays Stürmerstar Luis Suárez kündigt das Ende seiner erfolgreichen Karriere in der Nationalmannschaft an. "Ich habe lange darüber nachgedacht, jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen", erklärte der 35-Jährige auf einer Pressekonferenz. Sein letztes Spiel ist am Freitag gegen Paraguay. Nach 17 Jahren ist dann endgültig Schluss und er schließt eine anschließende Trainerkarriere aus.
Luis Suarez beendet seine Karriere in der Nationalmannschaft
Fotocredit: Getty Images
Luis Suárez überwältigten die Gefühle. Uruguays Fußballstar versagte die Stimme, als er ungewohnt emotional das Ende einer Ära ankündigte. "Diesen Freitag", sagte "El Pistolero" und brach in Tränen aus, "es geht mir nur schwer über die Lippen, aber es wird mein letztes Spiel mit der Auswahl meines Landes sein."
Am Freitag (Ortszeit) bestreitet Suárez sein 143. und letztes Länderspiel für die "Celeste", nach dem WM-Qualifikationsspiel in Montevideo gegen Paraguay ist für ihn offiziell Schluss.
"Ich habe lange darüber nachgedacht, jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen", sagte der Stürmer, der inzwischen in der MLS in den USA an der Seite seines Freundes Lionel Messi bei Inter Miami seine erfolgreiche Laufbahn ausklingen lässt.
In der Nationalmannschaft spielte er über 17 Jahre und wurde zur Reizfigur. Am 7. Februar 2007 debütierte der Stürmer beim 3:1-Sieg gegen Kolumbien - und flog nach 85 Minuten wegen einer Auseinandersetzung mit dem Schiedsrichter mit Rot vom Platz.
Suárez steht zu seinen Fehlern
Zu Fehlern wie diesen steht der Routinier. "Ja, ich habe sie gemacht. Aber deshalb habe ich immer versucht aufzustehen, ich habe nie aufgegeben", sagte er.
Aussetzer unterliefen Suárez auf dem Platz einige. Unvergessen ist der Skandal bei der WM 2014, als er während der hitzigen Vorrundenpartie gegen Italien Giorgio Chiellini in die Schulter biss und im Spiel ungestraft davonkam.
"Ich bewundere seine Gerissenheit", schrieb Chiellini Jahre später in seiner Autobiografie: "Wenn er sie verlieren würde, wäre er ein gewöhnlicher Stürmer."
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Suarez bestritt in seiner Laufbahn 134 Spiele für die Nationalmannschaft
Fotocredit: Getty Images
Das war Suárez zu keinem Zeitpunkt seiner Karriere. Weder bei seinen Stationen Ajax Amsterdam, FC Liverpool, FC Barcelona und Atletico Madrid, und schon gar nicht in der Nationalmannschaft, mit der er 2011 die Copa America gewann.
"Ich habe die Gewissheit, dass ich bis zum letzten Spiel alles gegeben habe und dass der Funke nicht nach und nach erloschen ist", sagte er sichtlich zufrieden.
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(SID)
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