Arjen Robben: Spekulationen um seinen Vertrag beim FC Bayern München bis 2017
Publiziert 12/01/2016 um 14:02 GMT+1 Uhr
Arjen Robben vom FC Bayern München will seine Karriere im niederländischen Nationalteam bis zur WM 2018 fortsetzen. Im Verein sei dagegen "alles offen. Ich plane jetzt nur mit heute und morgen. Dieses halbe Jahr haben wir uns viel vorgenommen, das ist das einzige was zählt. Danach ist alles Zukunft", ließ der 31-Jährige Raum für Spekulationen. Sein Vertrag in München läuft bis 2017.
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Doha 2016 war ein durchwachsenes Trainingslager für Arjen Robben.
Zunächst lag er mit einer Erkältung flach, dann griff er vorsichtig ins Mannschaftstraining ein. Allein das war eine große Herausforderung für "Mister 120 Prozent".
Seine Krankheit ist nun nahezu auskuriert, ob es bis zum Rückrundenstart am 22. Januar beim Hamburger SV schon wieder reicht, ließ Robben aber offen:
Als Routinier, der er mittlerweile ist, hat er gelernt, seine unbändige Power zu dosieren. Im Blick hat er dabei auch ein Fernziel.
"Das ist die WM 2018. Deswegen spiele ich noch weiter", sagte Robben noch vor dem Abflug aus Katar. Oranje mit Kapitän Robben hatte sich in der Qualifikation zur EURO 2016 in Frankreich blamiert. So könne er "nicht aufhören", betonte Robben. Das EM-Aus "ist und bleibt eine große Enttäuschung - solange, bis das Turnier vorbei ist". Dass er nun im Sommer Urlaub planen müsse, "ist ungewohnt", fügte er mit einem Schmunzeln an.
Ziele 2016 stehen im Vordergrund
Daran verschwendet er momentan aber wenig Gedanken, zu wichtig sind die aktuellen Ziele mit dem deutschen Rekordmeister. Er und seine Kollegen fühlen, dass die Voraussetzungen für einen erneuten Triple-Gewinn sehr gut sind, doch sind sie sich der Schwierigkeit bewusst.
Kein Thema - zumindest in der Öffentlichkeit - sind seine Vertragsverhandlungen. Bis 2017 läuft sein Kontrakt in München noch. Robben hält sich zunächst alle Optionen offen und weist Spekulationen von sich:
Viel wird davon abhängen, ob der künftige Bayern-Trainer Carlo Ancelotti künftig auf ihn setzen will. Sollte sich herausstellen, dass der Italiener ohne den Niederländer als Stammkraft plant, ist auch ein Abschied im Sommer aus München denkbar. Denn vor dem erklärten Ziel, WM 2018, sind regelmäßige Einsätze unabdingbar...
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