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Elf der Woche: Elfmeterkiller und Abwehrriese
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Publiziert 22/09/2014 um 09:05 GMT+2 Uhr
Loris Karius und Heiko Westermann haben es in die Elf der Woche vom 4. Spieltag geschafft. Sie waren maßgeblich an den Punktgewinnen ihrer Teams gegen den BVB und die Bayern beteiligt.
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TOR
Loris Karius (1. FSV Mainz 05): Wenn nicht gerade ein Mainzer Abwehrbein ein Tor des BVB verhinderte, dann war es Keeper Loris Karius. Beim 2:0 gegen Dortmund verlieh er der neu formierten Abwehr die nötige Sicherheit. Mit etlichen Paraden und einem gehaltenen Elfmeter gegen Immobile in der 69. Minute hielt er die zwischenzeitliche 1:0-Führung fest - ein wichtiger Grundstein zum späteren Sieg.
ABWEHR
Ricardo Rodriguez (VfL Wolfsburg): Der Außenverteidiger war beim 4:1-Sieg gegen Bayer Leverkusen der beste Mann auf dem Platz. Dabei konnte der Schweizer zwei Treffer selber beisteuern und einen vorbereiten. Insbesondere sein Volley-Kracher zum zwischenzeitlichen 3:1 war sehenswert und zeigte, warum er bei vielen Top-Klubs in Europa heiß begehrt ist.
Marc-Oliver Kempf (SC Freiburg): Der junge Freiburger Verteidiger machte beim 2:2 gegen Hertha BSC ein richtig starkes Spiel. Weder Top-Torschütze Julian Schieber noch der eingewechselte Salomon Kalou machten gegen den Abwehrspieler einen Stich. Zudem trat Kempf in der Offensive positiv in Erscheinung: per Kopf traf er zum Freiburger 1:0.
Heiko Westermann (Hamburger SV): Seit 13 Jahren ist "HW4" mit Neu-Trainer Joe Zinnbauer befreundet. Ob das der ausschlaggebende Punkt für den Startelf-Einsatz in der Innenverteidigung beim 0:0 gegen die Bayern war, ist nicht überliefert. Aber: Der oft gescholtene Abwehrspieler rechtfertigte das Vertrauen mit einer tadellosen Leistung. Der 31-Jährige gewann fast 90% seiner Zweikämpfe.
MITTELFELD
Halil Altintop (FC Augsburg): Ihn bekamen die Bremer auf der linken Seite 90 Minuten lang überhaupt nicht in den Griff. Altintop bereitete beim 4:2 die meisten der Augsburger Offensivaktionen vor. Mit fast elf Kilometern Laufdistanz war er wieder einer der Fleißigsten und untermauerte erneut seinen Wert für die Weinzierl-Elf.
Tobias Werner (FC Augsburg): Ohne Zweifel, Werder Bremen ist der Lieblingsgegner des 29-Jährigen. Mit seinem insgesamt vierten Treffer gegen dieses Team krönte Werner seinen starken Auftritt beim 4:2. Hätte ihm in der zweiten Hälfte nicht noch das Aluminium im Weg gestanden, hätte er sogar noch Treffer Nummer fünf folgen lassen.
Ronny (Hertha BSC): Der Brasilianer setzte beim SC Freiburg (2:2) keine großen Impulse, da die Offensive der Hertha weitgehend lahmte. Allerdings setzte Ronny seine große Stärke gleich doppelt ein: Der Freistoß-Spezialist versenkte zwei direkte Freistöße im Tor der Breisgauer und war somit fast alleine für den Punktgewinn verantwortlich.
Marco Russ (Eintracht Frankfurt): Der gelernte Innenverteidiger überzeugte beim 2:2 beim FC Schalke im defensiven Mittelfeld. Lautstark und gestenreich dirigierte Russ seine Nebenleute, stopfte viele Löcher und krönte seine Leistung schließlich mit einem herrlichen Treffer zur zwischenzeitlichen 2:0-Führung.
ANGRIFF
Shinji Okazaki (1. FSV Mainz 05): Der Japaner ackerte im Duell beim 2:0 gegen den BVB wie ein Wilder in Offensive und Defensive. Er war immer anspielbereit und steckte das hohe Tempo ohne große Probleme gut weg. Okazaki ist in bestechender Form und hat nach seinem Treffer gegen Dortmund bereits vier auf dem Konto.
Elias Kachunga (SC Paderborn): Wie bereits gegen Mainz und Hamburg war der Stürmer auch gegen Hannover erfolgreich. Mit seinem dritten Saisontreffer zum 1:0 brachte der stets agile Kachunga sein Team gegen die Niedersachsen auf Kurs. Der gebürtige Kölner war ein stetiger Unruheherd und zog damit immer wieder mehrere Verteidiger auf sich, was seinen Nebenleuten Platz verschaffte.
Anthony Modeste (TSG 1899 Hoffenheim): Durfte anstelle von Neuzugang Adam Szalai in der Spitze spielen und rechtfertigte das Vertrauen von Trainer Gisdol. Modeste erzielte das Führungstor nach einem Standard und ackerte auch in der Folge viel für die Mannschaft. Hoffenheim scheint zwei gleichwertige Optionen in vorderster Front im Kader zu haben.
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