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Slomka bei Rückkehr unter Druck
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Publiziert 14/09/2014 um 09:45 GMT+2 Uhr
Mirko Slomka kommt heim nach Hannover - als Trainer des Hamburger SV und mit einem unguten Gefühl. Seit Mai 2013 hat der Coach der Hanseaten auswärts kein Spiel mehr gewonnen.
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Rund um den Maschsee kennt Mirko Slomka jedes Ruderboot, im nahegelegenen WM-Stadion nahezu jeden Grashalm. Doch das Nordderby (17.30 Uhr im Liveticker bei eurosport.yahoo.de) bei Hannover 96 ist für den Trainer des Hamburger SV nur gefühlt ein Heimspiel, statistisch gesehen jedoch ein Auswärtsspiel.
Und genau das ist das Problem des 47-Jährigen: Seit Mai 2013 hat er eine solche Partie nicht mehr gewonnen - weder auf der Bank der Niedersachsen noch als Übungsleiter beim HSV. Und so steigt der Druck von Gastspiel zu Gastspiel, auch wenn Slomka abwiegelt: "Ich versuche, diese Dinge nicht an mich heranzulassen und sie auszublenden."
Befreiungsschlag dringend notwendig
Gar nicht so einfach, wenn der Saisonstart missglückt ist, der Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorfer vehement den Einsatz der im August teuer verpflichteten Neuzugänge fordert und Finanzier Klaus-Michael Kühne ohnehin wenig von einem hält. Es gab schon fröhlichere Geburtstage für Slomka als den 47. am Freitag - trotz eines gemeinsamen Essens mit der Mannschaft mit Rumpsteaks aus Uruguay.
"Ein Sieg in Hannover wäre ein schöner Befreiungsschlag", glaubt der studierte Mathematiker Slomka, der sich nur allzu genau ausrechnen kann, was ihm bei einer weiteren Niederlage blühen könnte. In exakt einer Woche kommt ausgerechnet Rekordmeister Bayern München in die WM-Arena am Volkspark, eine weitere Pleite droht also.
Schaaf will ungeschlagen bleiben
Zumal die "Roten", bei denen Slomka selbst spielte und insgesamt 16 Jahre als Trainer arbeitete, mit gesundem Selbstbewusstsein in das Nachbarschafts-Duell gehen. "Wir können aus einem guten einen sehr guten Start machen", sagte Tayfun Korkut, Nachfolger Slomkas als Chefcoach in Hannover. "96" ist ganz im Gegensatz zum HSV seit acht Pflichtspielen ungeschlagen.
Immerhin ohne Niederlage in der noch jungen Bundesliga-Saison ist Eintracht Frankfurt mit dem neuen Trainer Thomas Schaaf. Im Heimspiel am Sonntag (15.30 Uhr im Liveticker bei eurosport.yahoo.de) gegen das punktlose Tabellenschlusslicht FC Augsburg sollten die Hessen diese kleine Miniserie ausbauen können. Dennoch warnt der langjährige Werder-Coach: "Augsburg ist eine sehr kompakte, laufstarke Mannschaft. Es gibt keine Selbstgänger in der Liga."
Die voraussichtlichen Mannschaftsaufstellungen:
Eintracht Frankfurt - FC Augsburg:
Frankfurt: Trapp - Ignjovski, Zambrano, Anderson, Djakpa - Hasebe, Russ - Kadlec, Inui, Piazon - Seferovic. - Trainer: Schaaf
Augsburg: Hitz - Verhaegh, Callsen-Bracker, Klavan, Baba - Baier - Bobadilla, Feulner, Altintop, Caiuby - Matavz. - Trainer: Weinzierl
Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)
Hannover 96 - Hamburger SV:
Hannover: Zieler - Sakai, Marcelo, Schulz, Pander - Schmiedebach, Andreasen - Bittencourt, Kiyotake, Albornoz - Joselu. - Trainer: Korkut
Hamburg: Drobny (Adler) - Diekmeier, Djourou, Cleber, Ostrzolek - Behrami, Arslan - Stieber, Holtby, Ilicevic - Lasogga. - Trainer: Slomka
Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart)
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