Jansen hat das erste "Group-Story-Network" der Welt entwickelt. Hinter "Picue" verbirgt sich eine interaktive Foto- und Video-App. Eine klasse Idee für Vereine, deren Spieler und alle Fans. Denn: Alle Social-Media-Aktivitäten werden gebündelt.

Jansen durfte nichts verraten

Eine Idee, die Jansen aus geschäftlichen Gründen aber niemandem verraten durfte. Er reiste als Nationalspieler durch die Welt, hatte aber immer einen Stift und einen Zettel zur Hand - um seine Idee festzuhalten und zu präzisieren. Jansen grübelte, litt geradezu, während sich vor seinem inneren Auge bereits sein Leben nach dem Fußball aufbaute: "Ich musste mich zwischen App und Fußball entscheiden", erzählte Jansen der "Bild"-Zeitung. Machen, oder nicht machen?
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Ein Umstand half dem Kicker, der in Gladbach groß wurde: "Ich war 29, vertragslos und hatte richtig Bock auf die Umsetzung meiner Ideen." Denn die Idee sei "Dein Kapital", wie Jansen betont.

Attacken aus der Bundesliga

Weil aber Jansen dicht hielt, musste sich die Bundesliga ihren eigenen Reim auf den überraschenden Lustverlust der damaligen Hamburger Gallionsfigur machen. Es hagelte Unverständnis. Jansen wurde von vielen Seiten attackiert.

HSV-Verteidiger Marcell Jansen am 23. August 2014 in Köln.

Fotocredit: Getty Images

Es war ziemlich hart, bepöbelt zu werden. Ich hatte lange Zeit Bauchschmerzen, weil ich nichts sagen durfte.
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