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Bundesliga-Elf der Woche - Redaktion vs. User: Ibsievic, Mchitarjan und Wendt dabei
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Publiziert 07/12/2015 um 14:23 GMT+1 Uhr
Die Bundesliga-Elf zum 15. Spieltag kommt - große Überraschung - ohne Bayern-Profis aus. Dafür dominieren die Hertha, Dortmund und Gladbach dank starker Leistungen. Ganz anders haben sich dagegen die Eurosport-User entschieden, die trotz der ersten Niederlage des FCB einen Bayern-Star aufgestellt haben.
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Fotocredit: Eurosport
Tor:
Marvin Hitz (FC Augsburg): Der Keeper avancierte neben Raul Bobadilla zum Matchwinner. Der 28-jährige Sankt Gallener tauchte blitzschnell ab und parierte in zahlreichen Situationen überragend. In der Luft und auf der Linie traf er stets die richtigen Entscheidungen und stand gegen einschussbereite Kölner goldrichtig. Einzig die Situation vor dem Strafstoß passte da nicht ins Bild, als er mit dem Fuß am Elfmeterpunkt rumstocherte. Modeste rutschte daraufhin aus, Hitz parierte.
Abwehr:
Oscar Wendt (Borussia Mönchengladbach): Der Schwede war beim Sieg über die Bayern Mr. Effektiv. Ein einziges Mal schoss der Abwehrmann aufs Neuer-Tor - aber er traf sofort zur wichtigen 1:0-Führung. Und seine Treffer bleiben Glücksbringer für die "Fohlen": Denn acht Mal netzte Wendt bisher in der Bundesliga ein, und alle acht Spiele gewannen die Gladbacher dann auch. Dass es am Ende zur kleinen Sensation gegen die großen Bayern reichte, lag auch an Wendts effektiver Defensivarbeit. 62 Prozent seiner Zweikämpfe gewann er, und das meist gegen Hochkaräter wie Thomas Müller oder Robert Lewandowski.
John Anthony Brooks (Hertha BSC): Der US-Amerikaner avancierte zum Matchwinner im Spiel gegen Bayer Leverkusen. Mit seinem ersten Saisontor markierte er den 2:1-Siegtreffer mit einem wuchtigen Kopfball. In der Abwehr agierte er gewohnt souverän und schaltete sich immer wieder entscheidend ins Aufbauspiel der Berliner ein. Mit 99 Ballkontakten und 90 gespielten Pässen gehörte er zu den fleißigsten Akteuren bei der Hertha.
Aytac Sulu (SV Darmstadt 98): Darmstadts Kapitän und "Abwehrkrieger" überzeugte auch beim Derby gegen Eintracht Frankfurt mit unwiderstehlichem Einsatzwillen, Zweikampfstärke und seiner Art, die Teamkameraden mitzureißen. Zudem erzielte der Deutsch-Türke mit seinem vierten Saisontreffer das Tor des Tages und dürfte bei den Lilien-Fans nun einen Held-Status genießen.
Benjamin Hübner (FC Ingolstadt): Der 26-jährige Abwehrhühne des FCI punktete mit seiner Zweikampfstärke in der Defensive und war bei den Standards der "Schanzer" immer ein Gefahrenherd. Rund 25 Minuten vor Schluss musste der 1,93m-Mann jedoch verletzt vom Feld, weshalb die Gastgeber gegen Ende der Partie deutlich an Stabilität im Abwehrverbund verloren.
Mittelfeld:
Jairo Samperio (FSV Mainz 05): Alleine der erste Treffer des Spaniers beim 3:1-Sieg gegen den HSV war zum Zunge schnalzen. Vermutlich wird es dem Mainzer Linksaußen kein zweites Mal gelingen, den Ball im Liegen mit viel Gefühl volley oben rechts ins Tor zu heben. Auch das zweite Tor erzielte der wendige und trickreiche Jairo, der immer besser in Fahrt kommt. Eine Torvorlage beim dritten Mainzer Streich rundete diese starke Leistung ab. Neben Yunus Malli und Yoshinori Muto will anscheinend nun auch Jairo glänzen.
Fabian Johnson (Borussia Mönchengladbach): Der Amerikaner hat einfach einen Lauf. Schon gegen Hoffenheim bewahrte sein Doppelpack die "Fohlen" vor der ersten Niederlage unter Coach Schubert - gegen die Bayern brillierte der 27-Jährige erneut als Kollektivspieler: beinhart in der Defensive, dazu frech und schnell im Spiel nach vorne. Über den rechten Flügel war er auch von Benatia kaum zu halten. Dieses fantastische Solo, das er eiskalt zum 3:0 vollendet, muss man sich im direkten Duell mit Welttorhüter Manuel Neuer auch erst mal zutrauen. Sein viertes Saisontor ist neuer persönlicher Rekord für Johnson.
Clemens Fritz (SV Werder Bremen): Welch enorme Bedeutung der Routinier immer noch im Spiel der Hanseaten hat, bewies er beim 1:1 in Stuttgart. Gerade in der Phase nach dem Rückstand war es Fritz, der seine Nebenleute aufbaute. Immer wieder trieb er sein Team an, ging leidenschaftlich voran und bereitete den Ausgleich von Anthony Ujah mit einem Distanzschuss vor.
Henrich Mchitarjan (Borussia Dortmund): Der Armenier überragte beim wichtigen 2:1-Auswärtssieg des BVB in Wolfsburg. Ausgangspunkt beinahe jeder gefährlichen Offensivaktion und zudem ungewöhnlich zweikampfstark präsentierte sich Mchitarjan, der als Krönung seiner starken Leistung beide Dortmunder Tore auflegte.
Sturm:
Vedad Ibisevic (Hertha BSC): Der Stürmer überzeugte beim Erfolg gegen Bayer als emsiger Offensivallrounder, der etliche Bälle sicherte, verteilte und auch in der Offensive die Leverkusener Hintermannschaft immer wieder beschäftigte. Zwar blieb ihm ein eigener Treffer verwehrt, seinen Auftritt krönte er jedoch mit der Vorlage zum Führungstreffer von Darida.
Klaas-Jan Huntelaar (FC Schalke 04): Der "Hunter" spielte mit Hannovers Marcelo Katz und Maus. Er war stets einen Schritt schneller und bewies seinen überragenden Torriecher. Huntelaar setzte seine Mitspieler mit guten Pässen in Szene und kam selbst gefährlich zum Abschluss. Gegen Marcelo holte er einen Foulelfmeter raus, der die Führung nach sich zog. Seine Leistung veredelte er mit dem Treffer zum 2:0.
Das ist die Eurosport-Elf des 15. Spieltags der Bundesliga:
Das ist die User-Elf des 15. Spieltags der Bundesliga:
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