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Die Eurosport-Elf der Woche vom 19. Spieltag: Schalke-Youngster und Schützenkönige
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Publiziert 01/02/2016 um 11:26 GMT+1 Uhr
Zwei Schalker Hoffnungsträger überzeugen, ein Bremer Einkauf scheint sich als Glücksgriff zu entpuppen. Bei Bayern müssen die Positionen neu besetzt werden - was Joshua Kimmich nicht abschreckt. Im Angriff liefern sich Pierre-Emerick Aubameyang und Robert Lewandowski ein Wettschießen, und ein Leverkusener mischt munter mit. Eurosport.de präsentiert die Elf der Woche vom 19. Spieltag.
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Tor
Marwin Hitz (FC Augsburg): Der Schlussmann war gegen die Frankfurter Eintracht unüberwindbar. Drei hunderprozentige Möglichkeiten entschärfte der Schweizer Nationaltorwart. Sein Rezept: unnachahmliche Reaktionsschnelligkeit. Einen Geschmack davon haben Alexander Meier, Stefan Aigner und Szabolcs Huszti im Privatduell mit dem 1,92 Meter großen Keeper bekommen.
Abwehr
Oscar Wendt (Borussia Mönchengladbach): Der Außenverteidiger der "Fohlen" verrichtete einen soliden Job auf seiner linken Abwehrseite. Wendt zeigte sich in der Defensive gewohnt zweikampfstark und machte auch über Flügel viel Druck nach vorne.
Papy Djilobodji (Werder Bremen): Werder und Abwehrspieler - das war lange Jahre keine besonders erfolgreiche Beziehung. Mit Neuzugang Djilobodji scheint sich dies geändert zu haben. Die Leihgabe vom FC Chelsea bot wie schon gegen Schalke letztes Wochenende auch gegen die Hertha eine sehr solide Leistung.
Joshua Kimmich (FC Bayern): Etwa bis Mitte der zweiten Halbzeit spielten die Bayern mit einer Dreierkette - und hinten rechts stand Kimmich. Der 20-Jährige machte dort auf ungewohnter Position einen Riesenjob, ließ keine Gefahr aufkommen. Wenn er denn mal gefordert war, führte kein Weg an ihm vorbei. Wird er nach der Verletzung von Javi Martinez zur Dauerlösung?
Mittelfeld
Julian Baumgartlinger (Mainz 05): Der Mainzer Mittelfeldmotor ackerte und rackerte über die volle Distanz und brachte die Zentrale der Gladbacher an den Rand der Verzweiflung. Baumgartlinger gewann fast alle seine Zweikämpfe und organisierte zudem das Spiel der Mainzer auf der Sechser-Position. Ein starker Auftritt des Österreichers.
Leroy Sané (Schalke 04): Darmstadt wusste um die Gefahr des 20-Jährigen und versuchte ihn konsequent zu doppelt, teilweise sogar mit drei Spielern zu stoppen. Gelingen wollte das aber nur bedingt. Sané war mit seiner Schnelligkeit und Fähigkeiten kaum zu bändigen, bereitete das 1:0 durch Max Meyer vor und vollendete nach Zuspiel von Meyer selber zum 2:0-Endstand gegen den Aufsteiger. Guter Auftritt des Youngsters, besonders im Zusammenspiel mit Meyer.
Lukas Rupp (VfB Stuttgart): Der rechte Mittelfeldspieler war beim 2:1 gegen den HSV fleißig. Mit 12,5 Kilometer Laufleistung und 49 Sprints erzielte er in zwei Kategorien den Bestwert seiner Mannschaft und hielt im Zusammenspiel mit dem hinter ihm verteidigenden Kevin Großkreutz die Seite dicht. Vor allem aber spielerisch drückte Rupp der Partie seinen Stempel auf und wusste immer wieder mit feinen Pässen in die Tiefe zu gefallen.
Max Meyer (Schalke 04): Bildete zusammen mit Sané das Schlüsselduo beim 2:0-Sieg bei Darmstadt 98. Behielt beim 1:0 im Strafraum die Übersicht, indem er nicht überhastet aus kurzer Distanz abzog, sondern noch zwei Gegenspieler ausstiegen ließ und bereitete das 2:0 durch Sané mit einem klugen Pass in die Schnittstelle vor. Der 20-Jährige war Dreh-und Angelpunkt in der Schalker-Offensive und legte einen starken Auftritt hin.
Angriff
Stefan Kießling (Bayer Leverkusen): Der Stürmer eröffnet seine Rückrunde so, wie er die lange problematische Hinrunde beendet hatte. Sehr umtriebig, eroberte viele Bälle und rieb sich für die Mannschaft auf. Erzielte dann auch noch das wichtige 1:0 und leitete das 2:0 ein, indem er einen Elfmeter herausholte.
Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund): Mittlerweile wäre es eher berichtenswert, wenn er mal nicht trifft. Obwohl er lange Zeit einen schweren Stand hatte und kaum ins Spiel fand, avancierte er am Ende wieder zum Matchwinner für den BVB gegen Ingolstadt. Zwei Tore in acht Minuten kurz vor Schluss brechen auch die härteste Abwehr. Aubameyangs aktuelle Ausbeute: 20 Treffern nach 19 Spielen. Bleibt er verletzungsfrei, kommt mal seit langem wieder einer in die Nähe von Gerd Müller.
Robert Lewandowski (FC Bayern): Aubameyang hatte vorgelegt, Lewandowski zieht nach. Auch der Pole ist der Man of the Match seines Teams, machte mit seinem Doppelpack die drei Punkte klar. Jetzt stehen 19 Treffer auf seinem Konto. Allerdings hatte er durchaus die Chance, noch den einen oder anderen draufzulegen.
Das ist die Eurosport-Elf des 19. Spieltags:
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