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Elf der Woche 33. Spieltag mit Robert Lewandowski, Felix Wiedwald und André Hahn
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Publiziert 08/05/2016 um 00:05 GMT+2 Uhr
Premiere Felix Wiedwald! Zum ersten Mal in dieser Spielzeit bleibt der Werder-Keeper ohne Gegentor. Robert Lewandowski hat nach seinem Doppelpack 29 Tore auf dem Konto und stellt den Rekord des "Hunters" ein. André Hahn lässt die "Fohlen" von der Kölnigsklasse träumen und Stefan Aigner schenkt der Eintracht neue Hoffnung. Eurosport.de präsentiert die Elf der Woche des 33. Spieltags.
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Tor
Felix Wiedwald (Werder Bremen): Was musste er nicht alles einstecken in dieser Saison - neben 65 (!) Gegentoren natürlich. Kritik, Häme und Schuldzuweisung, obwohl Werders Keeper bei weitem nicht immer Schuld war. Kein einziges Mal hielt Wiedwald in dieser Saison den Kasten sauber - bis zum Spiel gegen Köln. Den unfassbar wichtigen Punkt hielt der Bremer Schlussmann fast im Alleingang fest. Glanzparaden und Super-Reflexe - Wiedwald boxte alles weg! Das 6:2 gegen Stuttgart hatte offensichtlich das ramponierte Ego des Keepers mächtig aufpoliert. Solche Recken braucht man im Abstiegskampf!
Abwehr
David Abraham (Eintracht Frankfurt): Gegen Borussia Dortmund war die Eintracht vor allem in der Abwehr gefordert. Abraham kam dabei eine zentrale Rolle zu. Der Argentinier köpfte zahlreiche Flanken der Dortmunder aus der Gefahrenzone. In der 83. Minute warf er sich für seinen geschlagenen Torwart Lukas Hradecky in einen Schuss von Henrich Mchitarjan und verhinderte somit das 1:1.
Waldemar Anton (Hannover 96): Riesenpartie des 19-Jährigen. Anton spulte in seinem siebten Bundesliga 10,9 Kilometer an Laufleistung ab und gewann überragende 73 Prozent seiner Zweikämpfe. Zusammen mit Salif Sané war er der Garant für das zu-Null der Niedersachsen gegen die TSG Hoffenheim. Der Youngster kann einer der Fixpunkte beim Neuaufbau der Hannoveraner sein.
Salif Sané (Hannover 96): Über weite Strecken der Saison agierte der 25-Jährige als Abräumer im defensiven Mittelfeld. Seit einigen Wochen ist er nun wieder als Innenverteidiger im Einsatz. Dass er auf dieser Position ebenfalls seine Stärken hat, bewies er im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim. Mit Ausnahme der Anfangsphase hatte Sané im Abwehrzentrum alles unter Kontrolle und damit einen großen Anteil am Zu-Null-Sieg seiner Mannschaft.
Naldo (VfL Wolfsburg): Defensiv stabil, wenn auch selten gefordert, sorgte Naldo besonders in der Offensive für die Schlüsselmomente beim 1:0-Sieg gegen den Hamburger SV. In der 1. Halbzeit sorgte er mit einem wuchtigen Freistoß aus 40 Metern für die gefährlichste Szene, später bereitete er den Siegtreffer nach einer Ecke für Luiz Gustavo vor. Auch seine Passquote (83 Prozent) und seine Zweikampfquote (75 Prozent) überzeugten.
Mittelfeld
Charles Aránguiz (Bayer 04 Leverkusen): Der Chilene machte ein starkes Spiel gegen Gladbach. Aránguiz kämpfte aufopferungsvoll und war in der Offensive stets gefährlich. Er brachte seinen Klub in Durchgang eins in Front, konnte an der Bayer-Niederlage aber nichts ändern.
Thiago (FC Bayern): Auf engstem Raum befreite sich der Spanier immer wieder von seinen Gegenspielern und behielt gleichzeitig die Übersicht für seine Mitspieler. Immer wieder spielte er Traumpässe in die Schnittstellen.
Noah-Joel Sarenren-Bazee (Hannover 96): Dieser Junge macht richtig Spaß und steht für den Neuanfang der Hannoveraner. Zusammen mit dem 20-jährigen Fynn Arkenberg spielte der Youngster auf dem rechten Flügel frech auf und setzte seine Geschwindigkeit immer wieder geschickt ein. So auch vor dem Treffer zum 1:0, als er den Turbo zündete und das "goldene" Tor des Tages vorbereitete.
Stefan Aigner (Eintracht Frankfurt): Aigner lebte gegen Borussia Dortmund Abstiegskampf vor und warf sich im Mittelfeld in jeden Zweikampf. Viel wichtiger aber noch: Der 28-Jährige erzielte in der 14. Minute artistisch im Fallen mit dem Kopf das 1:0-Siegtor. Ein Treffer, der Frankfurt die Klasse gerettet haben könnte.
Sturm
André Hahn (Borussia Mönchengladbach): Ganz Gladbach feiert Hahn. Der Stürmer setzte auch gegen Leverkusen seinen Tore-Lauf fort und drehte die Partie mit seinem Doppelpack zugunsten der "Fohlen". Ein ganz starker Auftritt des Angreifers.
Robert Lewandowksi (FC Bayern): Er trifft und trifft und trifft. Dem Polen wird’s einfach nicht langweilig den Ball im Tor zu versenken. Gegen Ingolstadt tat er dies zwei Mal, steht nun bei 29 Saisontreffern. Das letzte Mal schoss 1977 ein Torschützenkönig mehr als 30 Tore. Mit dem Doppelpack ist "Lewy" mit Klaas-Jan Huntelaar gleichzogen und ist mit 29 Saisontoren nun der erfolgreichste ausländische Torjäger der Bundesliga-Geschichte.
Hier die Elf der Woche im Überblick:
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