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33. Spieltag: FC Augsburg gewinnt Kellerduell gegen VfB Stuttgart
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Publiziert 16/04/2016 um 17:21 GMT+2 Uhr
Der FC Augsburg hat im Ringen um den Klassenerhalt einen wichtigen Sieg gelandet und den VfB Stuttgart wieder zurück in den Existenzkampf gezogen. Der FCA bezwang den VfB im engen zehnten Bundesliga-Schwabenderby 1:0 (1:0) und überflügelte den Nachbarn in der Tabelle. Mit jeweils 33 Punkten müssen aber wohl beide Mannschaften bis zum Ende zittern.
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Fotocredit: Eurosport
Die Lehren:
In 14 Heimspielen holte Augsburg nur zwei Siege und insgesamt elf Punkte. Da ist ein Erfolg natürlich überlebenswichtig, zumal der heutige Gegner damit zurück in den Kampf um den Klassenerhalt geschossen wurde. Der FC Augsburg machte vieles richtig, einzig die Chancenverwertung war schlecht. Das Team von Trainer Markus Weinzierl klettert auf den 14. Tabellenplatz und wird einmal ordentlich durchpusten.
Der VfB Stuttgart bestätigte seinen Abwärtstrend und bleibt auch im fünften Spiel in Serie ohne Sieg. Offensiv war der VfB merkwürdig gehemmt. In der ersten Halbzeit gab es einen Schuss aufs Tor. Auch in der zweiten Halbzeit kam nicht mehr viel von den Gästen. Gerade in einem Derby sind grundlegende Tugenden gefragt. Und Stuttgart war in allen Belangen die schwächere Elf.
Die Stimmen:
Stefan Reuter (Sportdirektor FC Augsburg): "Der Sieg ist Gold wert. Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht, hatten gute Chancen zum 2:0. Aber wenn es 1:0 steht, dann zitterst du bis zum Schlusspfiff."
Jürgen Kramny (Trainer VfB Stuttgart): "Wir hatten kein Anlaufverhalten, sind überhaupt nicht rausgekommen. Das war deutlich zu passiv. Wir haben versucht, das zu verhindern. Es hat auch besser geklappt, aber nicht vom Ergebnis her."
Das fiel auf: Schwache VfB-Offensive
Dass der VfB Stuttgart in der Abwehr so seine Probleme hat, ist bekannt. Normalerweise wird das aber mit einem bärenstarken und ideenreichen Angriff kompensiert. Davon war fast das gesamte Spiel nichts zu sehen. Heute gelang der "Abteilung Attacke" so gut wie nichts.
Der Tweet zum Spiel:
Gleich mehrfach verhinderte entweder der starke VfB-Keeper Przemysław Tyton oder das eigene Unvermögen einen weiteren Treffer des FCA.
Die Statistik: 7
Am liebsten würde der FC Augsburg immer gegen den VfB Stuttgart spielen. In allen sieben vergangenen Duellen siegten die Fuggerstädter.
Die Höhepunkte:
14. Kohr begeht halbrechts am eigenen Strafraum ein Foul. Didavi steht bereit und haut den Ball aus rund 24 Metern mit Schmackes gen Tor. Hitz nimmt beide Fäuste zur Hilfe und klärt auf Kosten eines Eckballs. Erste gefährliche Aktion des Spiels.
36. TOOOR für den FC Augsburg! Caiuby legt den Ball ab auf Altintop und bekommt ihn kurz danach wieder links in den Fuß. Er flankt von links. Niedermeier lässt den Ball durchflutschen. Finnbogason schlägt einen Haken und schießt die Kugel rechts unten zum 1:0 ins Tor.
39. Um ein Haar das 2:0 für den FC Augsburg! Finnbogason behauptet links im Strafraum den Ball und chippt ihn herrlich an den rechten Pfosten zu Altintop. Der Türke nimmt die Kugel volley und schießt sie um Haaresbreite links über die Latte.
41. Glück für den FCA! Didavi nimmt den Ball rechts im Strafraum mit einem Gemisch aus Brust und Arm an. Er feuert das Spielgerät mit viel Dampf an den rechten Pfosten. Die Kugel geht noch an den Rücken von Hitz, aber mit vereinten Kräften klärt Augsburg auf Kosten eines Eckballs.
55. Tyton verhindert das 2:0 des FCA! Koo hat alle Zeit der Welt von rechts zu flanken. Die Hereingabe nimmt Caiuby volley. Der Aufsetzer wird brandgefährlich, aber der Pole im Kasten hat noch eine Hand dran. Sonst wäre der Versuch rechts im Tor gelandet
71. Gouweleeuw muss das 2:0 machen! Eine halbhohe Hereingabe von Koo kommt von rechts. Der durchgestartete Verteidiger hält den Fuß rein. Tyton klärt und bleibt auch im Nachschuss der Sieger. Die anschließende Ecke bringt nichts ein.
87. Schwaab lässt sich auf links an der Seitenauslinie den Ball abluchsen. Caiuby muss eigentlich dann im Strafraum nur noch querlegen. Aber er zögert, Niedermeier grätscht und der Brasilianer fädelt völlig überflüssig ein und versucht, einen Elfmeter zu schinden! Das war fast schon peinlich unangenehm.
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