Hertha BSC rutscht ab: Pleite bei 1899 Hoffenheim

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Hertha BSC geht im Kampf um die Champions-League-Plätze langsam die Luft aus. Die Berliner verloren bei 1899 Hoffenheim mit 1:2 (1:1) und blieben damit im vierten Spiel in Folge sieglos. Zudem fiel das Team von Coach Pal Dardai vier Tage vor dem Pokal-Halbfinale gegen den BVB auf Platz vier zurück. Nach dem 0:1 durch Niklas Stark (27.) drehten Fabian Schär (33.) und Mark Uth (85.) noch das Spiel.

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Die Lehren:

Champions-League-Qualifikation gegen Abstiegskampf oder Hertha BSC bei der TSG Hoffenheim. Die Vorzeichen waren eigentlich so gut wie klar - Berlin macht das Spiel, Hoffenheim lauert auf Konterchancen. Doch es kam ganz anders.
Die Herthaner hatten große Probleme, einen ordentlichen Spielfluss zu kreieren. Wenn es gefährlich wurde, dann lediglich nach Standards des agilen Marvin Plattenhardt. Von Kombinationen war nur ganz selten etwas zu sehen.
Ganz anders die Hausherren. Hoffenheim brauchte etwas Zeit, um in Fahrt zu kommen - war über die gesamte Distanz gesehen aber das bessere Team. Vor allem agierten die Kraichgauer mit einer ganz anderen Körpersprache als die Hauptstädter. Hoffenheim wollte unbedingt siegen und legte mehr in die Waagschale.

Die Stimmen:

Mark Uth (TSG 1899 Hoffenheim): "Es ist immer ein schönes Gefühl, ein Tor zu machen und der Mannschaft helfen zu können. Ich denke, wir haben ein super Spiel gemacht, von der ersten Minute an und bis zur letzten Minute an den Sieg geglaubt."
Fabian Schär (TSG 1899 Hoffenheim): "Wir wissen, wie wichtig die Spiele zuhause sind. Wir wollen diese unbedingt gewinnen und das haben wir wieder gezeigt. Wir werden es in den nächsten Heimspielen natürlich wieder so versuchen."
Pál Dárdai (Trainer Hertha BSC): "Ich bin enttäuscht, dass wir zwei Standard-Tore kassiert haben. Von der Leistung der Mannschaft bin ich aber nicht enttäuscht. Für unser Verhältnis hatten wir genug Torchancen, haben aber nicht geknipst."

Das fiel auf: Amiri - die Hoffenheimer Seele

Er ist erst 19 Jahre alt und dennoch ein ganz wichtiger Faktor im Spiel der Hoffenheimer. Nadiem Amiri zeigte auch gegen die Hertha, wie wichtig er für das Spiel seiner Mannschaft ist. Seine Standards sind stets brandgefährlich - ebenso wie seine Flankenläufe und Dribblings. Amiri ist kaum zu ersetzen. Und das bereits in diesem jungen Alter.

Der Tweet zum Spiel:

Die Statistik: 50

Das Ergebnis war letztendlich nicht das gewünschte Resultat. Einen kleinen Grund zum Feiern hatte Genki Haraguchi dennoch: der Hertha-Akteur absolvierte sein 50. Spiel für den Hauptstadt-Klub. Herzlichen Glückwunsch!

Die Höhepunkte:

3. Riesending für die Herthaner! Ibisevic setzt sich lockerleicht gegen zwei Mann durch und schießt aus 15 Metern auf die Bude. Baumann ist unten und wehrt die Kugel zur Ecke ab.
19. Dicke Chance für Hoffenheim! Uth bekommt die Kugel im Strafraum der Herthaner. Er umkurvt Jarstein und schießt, doch der Keeper macht sich ganz lang und kommt mit den Fingerspitzen noch dran. Im zweiten Anlauf klärt Brooks auf der Linie.
27. TOOOR! Hertha geht in Führung! Nach einer Ecke von der linken Seite kommt Stark am ersten Pfosten frei zum Kopfball. Das Ding schlägt im oberen Eck ein.
33. TOOOR! Ausgleich! Amiri mit einer Freistoß-Hereingabe aus dem rechten Halbfeld. Am zweiten Pfosten schraubt sich Schär hoch und köpft die Kugel stark ins lange Eck.
41. Was für eine Gelegenheit. Kalou setzt sich kurz vor dem Strafraum stark durch und zieht aus 15 Metern ab. Von der Hacke von Süle knallt das Spielgerät an den linken Torpfosten. Hauchdünn.
57. Haarscharf! Plötzlich wird es dann doch gefährlich im TSG-Strafraum. Ecke von der linken Seite. Brooks kommt aus sieben Metern zum Kopfball und setzt die Kugel knapp über den Kasten.
79. Ganz knappes Ding! Uth spielt den Ball aus der rechten Strafraumhälfte zurück auf Volland. Der Stürmer mit dem flachen Schuss. Jarstein kommt nicht dran - die Kugel geht knapp am linken Torpfosten vorbei.
85. TOOOR! Hoffenheim mit der Führung. Ecke von der rechten Seite. Süle verlängert im Zentrum per Kopf auf den zweiten Pfosten. Dort lauert Uth und köpft die Kugel in die Maschen.
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