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Frankfurts Stefan Reinartz fordert eine Gehaltsobergrenze im Profi-Fußball
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Publiziert 21/08/2015 um 09:48 GMT+2 Uhr
Für Stefan Reinartz von Eintracht Frankfurt ist eine Gehaltsobergrenze für Fußball-Profis "eine sehr interessante Überlegung". Der "Bild-Zeitung" sagte der 26-Jährige, dass damit "zum einen kein Spieler mehr schauen würde, was der andere verdient. Die Gehälter können sich dann nicht hoch schaukeln. Zum zweiten könnte man so das Geld eben anderwertig einsetzen.
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In den USA ist der sogenannte Salary Cup beispielsweise in der höchsten Basketball- oder Eishockey-Liga seit Jahren Usus. Weil die Vereine dadurch nicht beliebig viel Geld für die Gehälter ihrer Stars ausgeben können, sind die Kader verhältnismäßig ausgeglichen.
In Deutschland war Schalke 04 2009 mit einem solchen Antrag bei der DFL gescheitert. Ohnehin sind die Meinungen der Beteiligten gespalten. "Solche Themen sind populistisch und bringen nichts. Ich bin Verfechter der freien Marktwirtschaft", sagte Harald Strutz, Präsident des FSV Mainz 05 und DFL-Vizepräsident. Nationaltorhüter Manuel Neuer bezeichnet die Idee als "schwierig", da es "ja auch noch andere Ligen gibt. Wenn man das da auch noch hinbekommt, ist es okay".
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