Transfercheck: Borussia Dortmund will Moussa Sissoko
Moussa Sissoko spielte sich bei der EM in Frankreich auf die Wunschzettel europäischer Topklubs. Besonders seine Performance im Finale gegen Portugal war beeindruckend. Neben Liverpool, Arsenal, Chelsea und Tottenham war vor allem der HSV am 26-Jährigen interessiert und stand vor der EURO unmittelbar vor einer Einigung. Jetzt macht nach Informationen mehrerer Medien jedoch der BVB das Rennen.
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Moussa Sissoko ist in der vergangenen Premier-League-Saison mit Newcastle United sang- und klanglos abgestiegen. Bei der EM in Frankreich gehörte der Mittelfeldmann der "Magpies" zunächst nicht zur Stammformation der Équipe Tricolore, spielte sich erst in der zweiten Turnierhälfte ins Team. Im Finale überzeugte er mit seinen Power-Dribblings durchs Mittelfeld und gefährlichen Abschlüssen.
Wie die englische Tageszeitung "Sun" und die französische "L’équipe" berichten, hat der BVB nun die prominente Konkurrenz aus England im Poker um den Franzosen ausgestochen und lockt diesen in den Signal Iduna Park. Neben André Schürrle und Mario Götze bereits das dritte "heiße" Gerücht um einen Neuzugang im Mittelfeld. Ob die Westfalen die angeblich geforderten 42 Millionen Euro für Sissoko nach Newcastle überweisen, ist aber mehr als fraglich.
Transfercheck:
Was so ein EM-Turnier doch nicht alles mit der Ablösesumme eins Spielers macht. Vor Beginn der EURO stand der HSV kurz vor einer Verpflichtung Sissokos – für knapp 13 Millionen Euro. Sechs Spiele und 380 EM-Minuten später fordern die "Magpies" nun mehr als das Dreifache des kolportierten Marktwertes für den Nationalspieler. Eine Summe, bei der die Hamburger nicht mehr mitreden können.
Und auch der BVB dürfte ins Grübeln kommen. Selbst wenn man sich von Vereinsseite mit dem Spieler über einen Wechsel verständigen würde, wäre es sehr untypisch für Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc, einen solchen Mondpreis zu zahlen. Auch deshalb, weil mit André Schürrle und Mario Götze zwei erfahrene Bundesligaprofis für deutlich weniger Geld zu haben sind.
Transferwahrscheinlichkeit: 5 Prozent
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