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Bundesliga: Hertha BSC bezwingt Darmstadt 98 souverän mit 2:0
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Publiziert 21/12/2016 um 21:52 GMT+1 Uhr
Hertha BSC ist zurück in der Erfolgsspur. Nach zwei Niederlagen in Serie setzten sich die Berliner souverän mit 2:0 gegen Darmstadt 98 durch, das damit wettbewerbsübergreifend auch das neunte Spiel in Serie verliert und weiter Tabellenletzter bleibt. Marvin Plattenhardt brachte die Hertha in der 53. Minute in Führung, den Schlusspunkt setzte schließlich Salomon Kalou (66.).
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So lief das Spiel:
In der ersten Halbzeit wirkte es, als hätten die eisigen Temperaturen im Berliner Olympiastadion die 22 Akteure geradezu eingefroren. Hertha generierte zwar über 70 Prozent an Ballbesitz, schaffte es allerdings nicht, die dichtgestaffelte Defensive der Gäste auszuhebeln. Ramon Berndroth konnte mit seinen "Lilien" hingegen zufrieden sein, obwohl es offensiv ebenfalls deutlich haperte.
Nach dem Seitenwechsel plätscherte die Partie zunächst weiter vor sich hin, ehe Marvin Plattenhardt mit einem fantastischen Freistoßtreffer aus 30 Metern die Zuschauer aus der winterlichen Lethargie befreite (53.). In der Folge dominierte die Hertha Ball und Gegner immer deutlicher und entschied durch einen Kopfballtreffer von Salomon Kalou nach einer Flanke von Plattenhardt die Begegnung vorzeitig (66.). Allerdings ging dem Tor ein klares Foul von Vedad Ibisevic gegen Aitac Sulu voraus, welches Schiedsrichter Robert Hartmann nicht ahndete.
Während die Berliner mit 30 Punkten und Tabellenplatz drei nun hochzufrieden überwintern dürften, steht für Darmstadt mit nur acht Punkten und ebenso großem Rückstand auf das rettende Ufer im Kalenderjahr 2017 eine echte Herkulesaufgabe an, um doch noch die Klasse zu halten.
Stimmen zum Spiel:
Pal Dardai (Trainer Hertha BSC Berlin): "Es war nicht einfach, denn in der gesamten Stadt ist natürlich eine etwas komische Stimmung wegen den Geschehnissen. Es war aber eine tolle Körpersprache und ein verdienter Sieg heute. Die Mannschaft hat sich weiter entwickelt und wir wollen jetzt auch 30 Punkte in der Rückrunde."
Ramon Berndroth (Trainer Darmstadt 98): "Für mich ist es ein normales Ergebnis bei einem Topteam der Liga. Das Problem ist die Summe der Niederlagen. Dennoch bin heute alles andere als unzufrieden mit der Mannschaft. Als Trainer hat mir das Tor von Plattenhardt gar nicht gefallen aber als Fußballer muss ich sagen: Tolles Tor!"
Aytac Sulu (Darmstadt 98): "Vor dem 2:0 war es natürlich ein klares Foul gegen mich. Aber die Schiedsrichter sehen es ja einfach nicht ein."
Rüdiger Fritsch (Präsident Darmstadt 98): "Die Spieler haben jetzt alle einen individuellen Trainingsplan mitbekommen und wir sehen dann, dass wir zum Trainingsauftakt am 3. Januar einen neuen Trainer auf dem Platz haben."
Tweet zum Spiel:
Nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt gab es im Berliner Olympiastadion vor dem Anpfiff die vielleicht bewegendste Gedenkminute.
Das fiel auf: Winterpause dringend benötigt
Sowohl der Hertha als auch Darmstadt waren die Strapazen dieser Hinrunde deutlich anzumerken. In vielen Szenen fehlte sowohl die Spritzigkeit als auch die Spielfreude, so dass beide Seiten froh sein dürften, dass es erst einmal in den erholsamen Urlaub geht.
Die Statistik: 3
Mit Peter Niemeyer, Fabian Holland und Anis Ben-Hatira standen gleich drei Ex-Herthaner im Kader der "Lilien". Niemeyer und Holland liefen von Beginn an auf, Ben-Hatira wurde in der 67. Minute eingewechselt.
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