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VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt: Wichtiger Heimsieg für die "Wölfe"
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Publiziert 17/12/2016 um 20:23 GMT+1 Uhr
Der VfL Wolfsburg darf kurzzeitig aufatmen. Die "Wölfe" feierten durch ein 1:0 (1:0) zuhause gegen Eintracht Frankfurt den ersten Heimsieg der Saison. Jeffrey Bruma gelang in der 33. Minute der einzige Treffer der Partie. Glück hatte Wolfsburg in der 67. Minute, als Frankfurt-Stürmer Alexander Meier einen Foulelfmeter übers Tor schoss. Julian Draxler wurde beim VfL wieder in die Startelf berufen.
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So lief das Spiel:
Wolfsburg startete furios ins Spiel und hatte nach 23 Sekunden den ersten Torabschluss, die Volleyabnahme von Paul Seguin wurde zur Ecke geblockt. Der begnadigte Draxler brachte den Ball gefährlich in die Mitte, wo Mario Gomez auf den langen Pfosten verlängerte und Luiz Gustavo knapp verpasste (1.).
Nach dem rasanten Start schlief die Partie etwas ein, erst die nächste brandgefährliche Ecke von Draxler führte zum 1:0. Die Hereingabe des Nationalspielers kam maßgenau auf den Kopf von Bruma, der Gegenspieler Jesus Vallejo grenzwertig festhielt und aus elf Metern wuchtig einköpfte (33.).
Nach dem Seitenwechsel hatte Gomez gleich zwei gute Möglichkeiten, die Führung der Gastgeber auszubauen. Erst setze der Nationalstürmer den Ball nach einem "Wölfe"-Konter ans Außennetz (55.), nur wenige Sekunden später scheiterte er am gut stehenden Eintracht-Torwart Lukas Hradecky (56.). Der zur Pause eingewechselte Eintracht-Kapitän vergab per fragwürdigen Elfmeter die große Ausgleichschance. Nach zwei Schritten Anlauf verzog der Routinier den Ball deutlich zentral übers Tor (67.). Joshua Guilavogui hatte den theatralisch fallenden Makoto Hasebe nicht berührt - klare Schwalbe.
Nur eine Minute später übersah Schiedsrichter Dr. Felix Brych dann ein klares Foulspiel von Daniel Caligiuri an Ante Rebic und verwehrte der Eintracht den zweiten Strafstoß (68.). Marco Fabiàn hatte kurz vor Schluss die große Ausgleichschance, brachte den Ball freistehend aus acht Metern nicht im Wolfsburger Kasten unter (89.).
Die Stimmen:
Lukas Hradecky (Eintracht Frankfurt): "Die erste Halbzeit war nicht gut von uns. Es gibt zum Glück noch ein Spiel, um mit einem Sieg in die Winterpause zu gehen. Leider hat der Schiri den zweiten Elfmeter nicht gesehen."
Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt): "Wir haben heute nicht das Spiel gemacht, das wir uns gewünscht haben. Vielleicht war es für den Schiedsrichter schwierig, so kurz nach dem ersten Elfmeter noch den zweiten zu geben. Ich will hier nochmal eines klarstellen: Ich will die Eintracht nicht so dargestellt haben, als wäre sie die Treter-Truppe der Bundesliga, das ist eine Frechheit."
Fredi Bobic (Vorstandsvorsitzender Eintracht Frankfurt): "Wir haben heute tolle rote Trikots angehabt und wie die Weihnachtsmänner Geschenke verteilt. Der zweite Elfmeter war sowas von klar, darüber habe ich mich extrem aufgeregt. Das ist ein brutales Foul im Strafraum."
Mario Gomez (VfL Wolfsburg): "Wir haben nach dem Spiel gefeiert wie nach einem Champions-League-Sieg. Die Situation ist brutal, sowas habe ich in meiner Karriere auch noch nicht erlebt. Wenn jemand gehen will, dann soll er gehen. Das hätte schon in der Sommerpause passieren müssen. Das heute war ein Arbeitssieg - nicht mehr und nicht weniger."
Der Tweet zum Spiel:
Das fiel auf: Gelungenes Draxler-Comeback
Julian Draxler rechtfertige seine Begnadigung gegen Frankfurt vor allem mit dem maßgenauen Eckball, der zum 1:0 führte und zugleich die erste direkte Torbeteiligung Draxlers in dieser Saison war. Die meisten Sprints (37) und intensiven Läufe (87) aller Spieler auf dem Feld belegen Draxlers hohe Lauf- und Einsatzbereitschaft.
Die Statistik: 250
VfL-Angreifer Mario Gomez feierte gegen Frankfurt ein rundes Jubiläum.
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