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Eintracht Frankfurt: Krebs-Patient Marco Russ will in der Rückrunde sein Comeback feiern
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Publiziert 25/09/2016 um 10:22 GMT+2 Uhr
Die Leidenszeit des Innenverteidigers Marco Russ von Eintracht Frankfurt neigt sich dem Ende zu. Der im vergangenen Mai an Hodenkrebs erkrankte Fußballprofi macht große gesundheitliche Fortschritte und peilt für Beginn des kommenden Jahres seine Rückkehr ins Fußballgeschäft an. "Das grobe Ziel ist, mit der Mannschaft im Winter ins Trainingslager zu fliegen", sagte der 31-Jährige.
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Im Interview mit der "Welt am Sonntag" ergänzt Russ weiter:
Russ hatte am 19. Mai, einen Tag nach der Bekanntgabe der Krebsdiagnose, in der Relegation gegen den 1. FC Nürnberg sein letztes Pflichtspiel bestritten. Mitte Oktober hat der gebürtige Hanauer seine Abschlussuntersuchung, danach peilt er mit den Fitnesstrainern der Eintracht seinen individuelles Aufbautraining an.
Zurzeit macht Russ trotz überstandener Chemotherapie noch kleine Fortschritte. "Ich kann wieder ein bisschen joggen. Ich mache Yoga, spiele Tennis", sagte Russ, relativierte aber gleich: "Alles ganz entspannt. Das wird seine Zeit brauchen, und es wird auch Rückschläge geben."
Besonders freut sich Russ über die Verlängerung seines Vertrags bis 2019, die die Frankfurter vor Kurzem bekannt gegeben hatten.
Zu möglichen Comeback-Plänen ergänzte Russ: "Ich habe nach der Diagnose und während der Behandlung nie ans Aufhören gedacht. Ich freue mich auf den Tag, an dem ich wieder auf dem Platz stehen und spielen kann."
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