Elf der Woche: Matchwinner Mats Hummels, Mauer Oliver Baumann und Doppelpacker Vedad Ibisevic

Die Bundesliga-Elf der Woche des 12. Spieltags: Timothy Chandler und Jésus Vallojo bringen Borussia Dortmund mit einer makellosen Abwehrleistung zum Verzweifeln. Mats Hummels erzielt seinen Premierentreffer für die Bayern gegen Leverkusen und Oliver Baumann mauert in Gladbach sein Tor zu. Außerdem in der Elf der Woche: die Doppelpacker Vedad Ibisevic und Michael Gregoritsch.

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Tor:

Oliver Baumann (TSG 1899 Hoffenheim): Baumann erwischte gegen Gladbach einen richtig guten Tag und war ein riesiger Rückhalt für sein Team. Mit starken Paraden sicherte der Keeper seiner Mannschaft einen Punkt. Damit bleibt Hoffenheim dank Baumann in dieser Saison noch ohne Niederlage.

Abwehr:

Konstantinos Stafylidis (FC Augsburg): Insgesamt schoss der Grieche beim 0:0 gegen den 1. FC Köln dreimal aufs Tor. In der 22. Minute stand nur FC-Keeper Thomas Kessler bei einem Freistoß von Stafylidis dem 1:0 für Augsburg im Weg. Defensiv hielt der 22-Jährige seine linke Seite gegen Marcel Risse dicht und gewann sieben seiner neun Zweikämpfe.
Jesús Vallejo (Eintracht Frankfurt): Der Youngster, der im Sommer von Real Madrid ausgeliehen wurde, überzeugte auch beim überraschenden 2:1-Erfolg gegen Borussia Dortmund. Vallejo lieferte sich immer wieder packende Duelle mit Top-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang, ab und an schaltete er sich sogar offensiv über die linke Seite ein. Der 19-Jährige hat einen großen Anteil daran, dass es bei der SGE in dieser Saison so rund läuft.
Timothy Chandler (Eintracht Frankfurt): Unermüdlich rannte der US-Amerikaner einmal mehr die rechte Seite auf und ab. Beim 2:1-Sieg über den BVB bereitete der Flügelspieler den Führungstreffer von Szabolcs Huszti unmittelbar nach dem Seitenwechsel zum 1:0 mustergültig vor, weil er den Überblick behielt und den Ungar im Rückraum bediente. Dies war bereits seine dritte Torvorlage in dieser Saison.
Mats Hummels (Bayern München): Beim 2:1-Sieg der Bayern im Top-Spiel gegen Bayer Leverkusen war Hummels der Matchwinner. Nach einem Eckball von Joshua Kimmich entzog sich der Verteidiger in der 56. Minute in der Nähe des Elfmeterpunkts seiner Bewachung und köpfte das entscheidende Tor zum 2:1. In der hektischen Schlussphase half der 27-Jährige seinem Team mit einer starken Abwehrleistung, den Erfolg über die Runden zu bringen.

Mittelfeld:

Mahmoud Dahoud (Borussia Mönchengladbach): Der Youngster hat sich wieder in der ersten Elf der "Fohlen" festgespielt. Gegen Hoffenheim machte Dahoud eine richtig gute Partie, kurbelte das Spiel der Borussia immer wieder an und erzielte die Führung für sein Team.
Michael Gregoritsch (HSV): In der österreichischen Nationalelf darf Gregoritsch häufig als Sturmspitze ran. In Hamburg wurde er erst kürzlich für diese Rolle entdeckt. Beim 2:2 gegen Werder Bremen erzielte Gregoritsch beide Hamburger Treffer – und hätte durchaus zum Derby-Helden des Gastgebers werden können, wenn er in der 74. Minute den Kopfball aus rund sieben Metern nicht genau in die Arme von Jaroslav Drobny geköpft hätte. Dennoch: Gregoritsch machte ein gutes Spiel und war mit sieben Torschüssen fleißigste Offensivkraft der "Rothosen".
Thiago (Bayern München): Mit einer Passquote von 86,49 Prozent und einem Treffer trug der 25-Jährige maßgeblich zum 2:1-Erfolg der Münchner über Bayer Leverkusen bei. Bei seinem Tor in der 30. Minute offenbarte der Spanier ungeahnte Torjägerqualitäten, stand nach einem abgewehrten Schuss von Philipp Lahm am richtigen Fleck und drückte die Kugel mit dem Kopf über die Linie.
Hakan Calhanoglu (Bayer Leverkusen): Insgesamt spulte der Bayer-Regisseur bei der 1:2-Niederlage seines Teams gegen Bayern München 11,36 Kilometer ab und bewies damit, dass er auch defensiv richtig stark ist. In der 35. Minute krönte der Mittelfeld-Mann seine starke Leistung, als er nach einem feinen Doppelpass mit Julian Brandt den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte.

Sturm:

Eric Maxim Choupo-Moting (Schalke 04): Der Schalker Angreifer erlebte beim 3:1-Sieg gegen Darmstadt 98 Höhen und Tiefen. Er bereitete das 1:1 durch Sead Kolasinac vor, verschoss dann aber einen Elfmeter, ehe er die Partie nach der Pause mit einem überragenden Absatzkick zum 2:1 drehte. Insgesamt schoss der Nationalspieler Kameruns fünfmal aufs Tor und legte 10,79 Kilometer zurück.
Vedad Ibisevic (Hertha BSC): Der Bosnier traf doppelt und ackerte viel gegen die Mainzer Defensive, lief beide Innenverteidiger früh an und setzte sie damit unter Druck. Zusätzlich zog er als sechster Ausländer in den erlesenen Kreis der Torschützen mit über 100 Treffern ein. Einziger Wehrmutstropfen: Nur kurz nach seinem zweiten Treffer sah er Gelb-Rot.
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