Ex-Schiri Robert Hoyzer zu Skandal: "Ich glaube, ich habe damit abgeschlossen"

Der lebenslang wegen Spielmanipulation gesperrte ehemalige Schiedsrichter Robert Hoyzer hat sich elf Jahre nach dem Wettskandal selbstkritisch gezeigt. "Am Ende des Tages ist man immer für sich selbst verantwortlich und muss dafür geradestehen, was man tut. Diese Verantwortung kann ich nicht wegschieben", sagte Hoyzer im Interview mit der Magdeburger Volksstimme.

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Es sei sicher nicht allein Verführung gewesen:
2005 war herausgekommen, dass Hoyzer mehrere Zweitligapartien sowie das DFB-Pokalspiel zwischen dem SC Paderborn und dem Bundesligisten Hamburger SV manipuliert hatte. Hoyzer wurde zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und fünf Monaten ohne Bewährung verurteilt. 14 Monate davon saß er hinter Gittern.

Dschungelcamp wollte Hoyzer

Vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) wurde er lebenslang gesperrt, dies jedoch später abgemildert, als Schiedsrichter darf er jedoch nicht mehr tätig sein. Inzwischen arbeitet Hoyzer als Funktionär beim Regionalligisten Viktoria Berlin.
"Dass Fußball mal mein Job werden sollte, war nicht abzusehen. Ich hätte mir sicher auch einen leichteren Weg suchen können", sagte Hoyzer, der zwischenzeitlich im Vertrieb einer Software-Firma arbeitete. Noch immer habe er 50 Medienanfragen im Jahr, die er jedoch in der Regel "vollständig ablehne". Darunter sei auch eine Anfrage vom "Dschungelcamp" gewesen.
Auch ein Buch sei beispielsweise nicht geplant:
Genauso wenig habe er seit dem Skandal auch nur eine einzige Sportwette abgegeben.
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