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Hertha BSC besiegt den SC Freiburg zum Bundesliga-Start
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Publiziert 28/08/2016 um 17:27 GMT+2 Uhr
Hertha BSC hat einen gelungenen Einstand in die neue Saison gefeiert. Der Hauptstadt-Klub besiegte in einer Partie mit furioser Nachspielzeit Aufsteiger SC Freiburg mit 2:1 (0:0). Bei heißen Temperaturen, die beide Teams körperlich am Limit forderten, brachte Vladimir Darida (62.) die Hertha in Führung. Nicolas Höfler (90.+3) glich für den SCF aus, Julian Schieber (90.+5) sorgte für den Heimsieg.
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So lief das Spiel:
Die Hertha war von der ersten Minute um Spielkontrolle bemüht, während sich der Sportclub mit einer Fünferkette defensiv einrichtete und auf gelegentliche Vorstöße lauerte. Nach einem eher verunglückten Schuss aus der Drehung von Haraguchi (6.) und einer Halbchance durch Niederlechner (22.) sorgte Weiser nach einer halben Stunde für die erste wirklich gefährliche Situation des Spiels, als er aus 20 Metern knapp links verzog.
Die beste Chance des ersten Durchgangs durften sich die Gäste aus dem Breisgau anrechnen lassen. Der agile Philipp behauptete den Ball kurz vor der Pause gekonnt gegen Brooks und legte auf den mitgelaufenen Grifo ab. Pekarik blockte dessen Schuss per Grätsche in höchster Not zur Ecke.
Hertha kam mit mehr Schwung aus der Kabine und hatte zunächst noch Pech, als Freiburgs Kapitän Höfler eine Flanke an den eigenen Querbalken verlängerte. In der 62. Minute belohnte Darida die Berliner Angriffsbemühungen. Nach Pass von Haraguchi ließ Ibisevic mit dem Rücken zum Tor auf den Ex-Freiburger Darida prallen, der noch ein paar Schritte lief und aus 14 Metern trocken rechts unten verwandelte.
Der Freiburger Kampfgeist schien in der 93. Minute belohnt zu werden. Nach einer Ecke von Grifo köpfte Kapitän Höfler zum 1:1 ins lange Eck. In der 95. Minute brachte Schieber mit einem Tor des Willens das Olympiastadion zum Kochen. Hegeler stocherte den Ball im Sechzehner zu Schieber, der den Ball aus acht Metern im rechten Eck versenkte.
Die Stimmen:
Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Ich war sehr froh über den Treffer von Julian Schieber. Trotzdem habe ich mich vorher totgeärgert, dass wir das 1:1 kassiert haben. Nach dem ersten Tor muss man das zweite machen, das haben wir nicht. Die zweite Halbzeit spricht auch für unsere Fitness. Wir haben bis zum Schluss gut ausgesehen."
Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Wir hatten zu einfache Ballverluste und waren nicht sauber genug im Passspiel. Wir müssen besser spielen, damit wir ein Spiel gewinnen können."
Alexander Esswein (Hertha BSC): "Für ein erstes Spiel für meinen neuen Klub war alles drin. Dass wir am Ende noch den Sieg nach Hause fahren, ist unglaublich. Die Freiburger haben uns das Leben sehr schwer gemacht. Das wichtigste ist, dass wir die drei Punkte in Berlin behalten haben."
Vicenzo Grifo (SC Freiburg): "Wir haben uns gut zurückgekämpft. Das ist so enttäuschend, dass wir in der letzten Minute das Tor kassieren. Wir wollten hier auf jeden Fall etwas holen. Das ist die Bundesliga, man kann in jeder Sekunde ein Gegentor kassieren."
Das fiel auf: Glutofen Olympiastadion
Wie bereits am gestrigen Tag meinte es der Wettergott etwas zu gut mit den Fußballern und bescherte den Akteuren Temperaturen von über 43 Grad in der Sonne. Die beiden Trinkpausen in der Mitte beider Spielabschnitte nahmen die Spieler dankend an.
Der Tweet zum Spiel: Träumen muss erlaubt sein...
Mit dem Anpfiff meldeten die ersten Hertha-Fans gewisse Ansprüche an.
Die Statistik: 5 - Darida, der Dosenöffner
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