Julian Draxler will den VfL Wolfsburg verlassen und wirft den Verantwortlichen Wortbruch vor

Julian Draxler will den VfL Wolfsburg verlassen und wirft der Vereinsführung Wortbruch vor. Sowohl Trainer Dieter Hecking als auch Geschäftsführer Klaus Allofs haben zuletzt in Interviews erklärt, Draxler werde unter keinen Umständen abgegeben - für den 22-Jährigen ist das stillos. "Bevor man sich öffentlich festlegt, hätte man auch mal mit mir selbst sprechen sollen", kritisiert Draxler.

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Der "Bild"-Zeitung sagte Draxler weiter:
Ihn überrasche "doch sehr, dass seit Wochen rund um meine Person in den Medien kommuniziert wird. Das habe ich anders erwartet, zum Beispiel dass mal jemand auf mich zukommt und fragt: Wie sieht es bei Dir aus?"

Wolfsburg nur ein Sprungbrett

Draxler war 2015 für 35 Millionen Euro von Schalke 04 nach Wolfsburg gewechselt, sein Vertrag läuft bis 2020. Allerdings soll es eine Vereinbarung gegeben haben. Draxler betont:
Diese Chance ergab sich anscheinend, es gab Gerüchte über ein gutes Angebot des FC Arsenal aus England.
Zwei Tage nach dem Halbfinal-Aus bei der EM habe er Hecking gesagt, "wie ich die ganze Situation sehe und was ich mir wünsche - nämlich den Verein zu verlassen. Jetzt bin ich wieder hier in Deutschland, und wieder redet man über die Medien mit mir", klagte Draxler.
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