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Reiner Calmund mit Klartext vor Spiel gegen Bayer: "Der HSV braucht einen großen, lauten Wecker"
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Publiziert 02/02/2017 um 17:09 GMT+1 Uhr
Reiner Calmund ließ vor der Partie zwischen dem Hamburger SV und seinem Ex-Verein Bayer Leverkusen kein gutes Haar an den Norddeutschen. Calmund, der mit HSV-Investor Klaus-Michael Kühne befreundet ist und ihm als Berater zur Seite steht, kritisierte die Einstellung der HSV-Profis nach dem schwachen Rückrundenstart im "Bild"-Interview: "Das hatte seitens des HSV nichts mit Fußball zu tun."
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Reiner Calmund, ehemaliger Manager und Geschäftsführer von Bayer Leverkusen, äußerte sich vor der Partie am Freitag (ab 20.30 Uhr im Liveticker) zwischen seinem Ex-Klub und dem Hamburger SV zur prekären Situation bei den "Rothosen".
Zum schwachen Start in die Rückrunde, mit zwei Auswärtsniederlagen gegen den VfL Wolfsburg und den FC Ingolstadt, sagte Calmund gegenüber "Bild":
Auf die Partie bei den "Schanzern" angesprochen, legte der 68-Jährige nach: "Sprechen Sie mich nicht auf diese Partie an! Das hatte seitens des HSV nichts mit Fußball zu tun. Die Hamburger hatten wohl noch gedacht, dass es sich um ein Vorbereitungsspiel handelt. Sie hatten nicht verstanden, dass es ein sogenanntes Sechspunkte-Spiel war."
Welchem Team er am Freitagabend die Daumen drückt, ist vollkommen klar: "Im Frühjahr feiere ich meine 40-jährige Vereinsmitgliedschaft bei Bayer. Meine Unterwäsche ist Schwarz-Rot. Mehr muss ich dazu wohl nicht sagen."
Seinen Freund und HSV-Invester Klaus-Michael Kühne verteidigte er mit warmherzigen Wort vor der öffentlichen Kritik: "Ich kann es kaum ertragen, dass ein Mann mit so viel Herz und Bereitschaft im falschen Licht gezeigt wird. Und das passiert viel zu oft nach meinem Geschmack."
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