VfL Wolfsburg: Mario Gomez kann sich über seinen Premieren-Treffer nicht freuen

Mario Gomez wirkte niedergeschlagen. Erleichterung? Ja, vielleicht. Erlösung? Nein, auf keinen Fall. Freuen konnte sich Gomez nach seinem ersten Treffer im Trikot des formschwachen VfL Wolfsburg nicht so recht. "Ich würde das Tor total gerne gegen drei Punkte umtauschen", sagte der Nationalspieler nach dem 1:3 (0:1) bei Darmstadt 98.

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Insgesamt 600 Minuten hatte Gomez nach seinem Wechsel im Sommer von Besiktas Istanbul an den Mittellandkanal gebraucht, um für seinen neuen Klub erstmals zu treffen. Sein Kopfballtor zum zwischenzeitlichen 1:1 war dann aber nicht mehr als ein kurzer Hoffnungsschimmer für die Gäste.
Und Gomez war es, der auch den Finger in die Wunde legte: "Wir sind im Abstiegskampf", sagte der 31-Jährige mit Blick auf die Ausbeute der "Wölfe" von nur sechs Punkten aus acht Spielen.

"Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit"

Gomez, der sich in der vergangenen Saison noch mit 26 Treffern in 33 Spielen zum Torschützenkönig der Türkei gekrönt hatte, bleibt trotz seines kleinen Erfolgserlebnisses das Gesicht der Krise beim Werksklub. Eigentlich war der Stürmer geholt worden, um die "Wölfe" zurück nach Europa zu schießen. Mittlerweile ist der Pokalsieger von 2015 seit über acht Wochen sieglos und steckt im unteren Tabellendrittel fest.
Für den neuen VfL-Trainer Valerien Ismael aber ist Gomez nach wie vor der große Hoffnungsträger. "Ich hatte schon vor dem Darmstadt-Spiel die ganze Woche ein gutes Gefühl bei Mario. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann er trifft. Es freut mich, dass der Knoten geplatzt ist", sagte Ismael und sprach von einem "Teilerfolg".
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