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Bundesliga: 1. FC Köln holt gegen Mainz 05 nur einen Punkt
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Publiziert 07/04/2018 um 21:52 GMT+2 Uhr
Mit hängenden Köpfen schleppten sich die Kölner niedergeschlagen in die Kabine. Erst hinter der verschlossenen Tür entlud sich der Frust, als einer der Mannschaftskoffer krachend zu Boden stürzte. Nach dem bitteren 1:1 (1:0) im Kellerduell gegen den FSV Mainz 05 sind die Kölner Hoffnungen auf den Klassenerhalt auf ein Minimum gesunken. Der sechste Abstieg des Vereins ist kaum noch zu vermeiden.
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Trainer Stefan Ruthenbeck sagte nach dem Spiel:
Und auch Abwehrchef Dominique Heintz haderte: "Das fühlt sich wie eine Niederlage an." Der Blick auf die Tabelle gibt den beiden recht.
Harte Brocken im Kölner Restprogramm
Fünf Spieltage vor dem Saisonende ist Mainz auf dem Relegationsplatz noch immer sechs Punkte entfernt. Dazu dann dieses harte Restprogramm: Champions-League-Anwärter Schalke 04 und Rekordmeister Bayern München kommen noch nach Köln-Müngersdorf, außerdem stehen noch die drei Auswärtsspiele in Berlin, sowie bei den direkten Konkurrenten Freiburg und Wolfsburg an.
Umso wichtiger für die Tabelle und das Selbstvertrauen wäre ein Sieg gegen Mainz gewesen. Doch nach Jonas Hectors 1:0 (7.) konterten die Gäste durch Pablo De Blasis (50.), der den ersten Mainzer Bundesligatreffer seit dem 23. Februar erzielte. Auch die Gelb-Rote Karte gegen den Mainzer Giulio Donati half dem FC nicht. Stattdessen konnte sich Köln am Ende bei Keeper Timo Horn bedanken, dass das "Abstiegsendspiel" wenigstens nicht in einer Niederlage endete.
"Uns hat das Spielglück gefehlt", konstatierte Ruthenbeck und schob kämpferisch hinterher: "Wir greifen weiter an." Es klang halbherzig. Denn fehlendes Glück allein erklärte die Leistung gegen Mainz nicht. Im Spielaufbau gingen viel zu viele Bälle verloren, einige Spieler wirkten schlicht überfordert, und auch mit der Führung im Rücken spielte Köln nie souverän. Ruthenbeck konstatierte:
Dan sprach er auch noch eine riesige Chance von Simon Terodde (50.) an:
Kaum noch Hoffnung beim FC
Er machte ihn aber nicht, und so stand Köln am Ende fast mit leeren Händen da. Nach dem Abpfiff sanken die Spieler in die Knie, Keeper Horn war seine Handschuhe zur Seite, und auch der Gang zu den treuen Fans in der Südkurve war eher halbherzig. Fast herrschte Stille in der WM-Arena, nur ein Karnevalslied dröhnte aus den Boxen und im Mainzer Block jubelten die Fans ihren Spielern zu.
Die Gäste wiederum fühlten sich als Sieger, weil "wir den Kampf angenommen und mit voller Leidenschaft gespielt haben", betonte Danny Latza. Auch Trainer Sandro Schwarz, der in der hektischen Schlussphase am liebsten selbst aufs Spielfeld gestürmt wäre, meinte: "Unser Ziel waren drei Punkte, aber auch der eine hilft uns."
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