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Christoph Gentner köpft den VfB Stuttgart zum Sieg gegen den SV Werder Bremen
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Publiziert 21/04/2018 um 17:32 GMT+2 Uhr
Der VfB Stuttgart hat sich am 31. Spieltag dank der Tore von Christian Gentner und Berkay Özcan mit 2:0 (1:0) gegen Werder Bremen durchgesetzt. Gentner brachte Stuttgart mit einem Kopfballtor früh in Führung (13.), Özcan traf in der Nachspielzeit (90.+1) zum Endstand. Das Team von Tayfun Korkut war die gesamte Partie übelregen und schaffte durch den Sieg gegen Bremen den vorzeitigen Klassenerhalt.
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So lief das Spiel:
Stuttgart brauchte bei bestem Fußballwetter etwas Anlaufzeit, um in die Partie zu finden. Mit der ersten gefährlichen Aktion gingen die Schwaben dann aber gleich in Front. Eine Flanke von Emiliano Insua verwertete Christian Gentner am Fünfmeterraum energisch per Kopf zum 1:0 (13.).
In einer zerfahrenen ersten Hälfte mit leichten Vorteilen für den VfB mühten sich die Gäste aus Bremen immer wieder an der kompakten Stuttgarter Verteidigung ab und kamen nur selten zu Torabschlüssen. Florian Kainz fehlten bei seinem Abschluss aus 14 Metern die nötige Präzision und Ruhe (44.).
Werder kam verbessert und mit mehr Engagement aus der Pause und scheiterte binnen weniger Minuten gleich zwei Mal an VfB-Schlussmann Ron-Robert Zieler, der sowohl den Schlenzer von Jerome Gondorf (48.) als auch den Kopfball von Marco Friedl (52.) glänzend parierte.
Ansonsten präsentierte sich Werder zwar spielbestimmend, aber ideenlos und drückte erst in der Schlussphase so richtig auf den Ausgleich. Das ermöglichte dem VfB viele Kontergelegenheiten, von denen eine ihren Weg ins Ziel fand. Bercay Özcan vollendete auf Zuspiel von Anastasios Donis in der Nachspielzeit zum Endstand (90.+1) und machte den vorzeitigen Klassenerhalt für den Aufsteiger aus Stuttgart perfekt.
Die Stimmen:
Christian Gentner (VfB Stuttgart): "Ich wäre am liebsten gerade nur in einem kalten Wasserbecken und würde mich gerne ausruhen. Die Mannschaft hat großartig gefightet und sich den Sieg total verdient."
Philipp Bargfrede (Werder Bremen): "Wir haben unsere Konter nicht gut ausgespielt und hatten zu große Abstände im Mittelfeld. Wir wollten Klassenerhalt eigentlich heute schon klarmachen."
Maxi Eggestein (Werder Bremen): "In der ersten Halbzeit haben wir die Vorgaben des Trainers nicht umsetzen können und kriegen ein dummes Gegentor. Dementsprechend haben wir es heute auch nicht verdient."
Tayfun Korkut (Trainer VfB Stuttgart): "Es war das erwartet schwierige Spiel. Wir hatten eine sehr gute erste Halbzeit und Möglichkeiten für ein zweites und drittes Tor. Nach dem Wechsel hat Bremen den Druck erhöht, aber wir haben kurz vor Schluss nachgelegt. Das Ziel ist erreicht. Ich muss der Mannschaft für die letzten elf Wochen ein großes Kompliment aussprechen. Sie stand bedingungslos hinter meiner Idee, hat sich als Mannschaft präsentiert - und es waren null Egoismen zu spüren. Wir sind einfach nur glücklich."
Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen): "Glückwunsch an den VfB. Die Ausgangslage war nicht einfach. Riesenrespekt. Es hat die cleverere Mannschaft gewonnen. Es ärgert mich, dass wir an Kleinigkeiten gescheitert sind. In Bezug auf Einsatz und Kampf kann ich der Mannschaft aber keinen Vorwurf machen. Wir werden die drei Spiele jetzt nutzen, um die Klasse definitiv zu halten."
Der Tweet zum Spiel: Feiern nach dem Klassenerhalt
Das fiel auf: Kein Ersatz für den Werder-Anführer
Das Fehlen des gelbgesperrten Thomas Delaney machte sich bei Werder von der ersten Minute an bemerkbar. Defensiv wurde die Zweikampfstärke des Dänen schmerzlich vermisst und auch im Angriff ging den Gästen Delaneys Dynamik abhanden.
Die Statistik: 2
Werder kassierte in der Schlussphase erst das zweite Kontergegentor in dieser Saison. Nur der FC Bayern hat noch keinen Gegentreffer nach einem Gegenstoß gefangen.
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