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Dieter Hecking und Niko Kovac treffen auf alte Bekannte
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Publiziert 03/12/2017 um 07:56 GMT+1 Uhr
Dieter Hecking hat Gladbach zur Mannschaft der Stunde gemacht, am Sonntag ist er bei Ex-Klub Wolfsburg zu Gast. Auch Eintracht-Trainer Niko Kovac trifft gegen die Hertha auf alte Bekannte. Ein paar SMS aus Wolfsburg hat Hecking schon bekommen, meist ging es um ein Bier nach dem Spiel oder schlicht einen Ticketwunsch. "Ich musste ein paar Karten mehr bestellen, als mir zustehen", sagte Hecking.
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Bei den Niedersachsen will Hecking am Sonntag (18:00 Uhr) den Triumph gegen die Bayern aus der Vorwoche vergolden, seine erfolgreiche Zeit bei den Wölfen soll dabei keine Rolle mehr spielen.
"Ich würde das nicht mehr als besonderes Spiel bezeichnen. Das erste Mal war speziell, weil sie da noch eine Verabschiedung geplant hatten. Das wird diesmal wegfallen, glaube ich", sagte Hecking, der im Oktober 2016 in Wolfsburg entlassen worden war, trotz Pokalsieg und Vizemeisterschaft ein Jahr zuvor.
Zwei Monate nach der Trennung heuerte Hecking bei der Borussia an - und knüpft bislang fast nahtlos an die Erfolge an.
Spätestens nach dem Sieg gegen die Bayern (2:1) hat sich Gladbach als Tabellenvierter oben festgesetzt, die Rückkehr nach Europa winkt. Für dieses Ziel müsse sein Team bis Weihnachten aber voll durchziehen:
Hecking steht vor seinem 400. Bundesligaspiel als Trainer und Spieler: "Es sind noch zwölf Punkte bis zur Winterpause zu vergeben. Am liebsten hätte ich 13."
Eberl kündigt Vertragsgespräche an
Dank dieses Ehrgeizes und nicht erst seit dem Bayern-Sieg sitzt Hecking bei der Borussia fest im Sattel, längst darf er auf eine Vertragsverlängerung hoffen. "Bis jetzt haben wir noch nicht gesprochen, aber wir werden es tun", sagte Sportdirektor Max Eberl am Freitag: "Dieter ist noch nicht mal ein Jahr hier und macht einen sehr, sehr guten Job". Derzeit läuft der Vertrag bis 2019.
Wolfsburgs Trainer Martin Schmidt lobte die Borussia derweil als "Team der Stunde", die Wölfe hinken dagegen den eigenen Erwartungen hinterher. Immerhin: Die Remis-Könige aus Niedersachsen sind unter Schmidt zu Hause noch ungeschlagen.
Ein Wiedersehen gibt es ab 15:30 Uhr auch beim Duell zwischen Hertha BSC und Eintracht Frankfurt, wo SGE-Trainer Niko Kovac an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt:
Kovac und Hertha-Coach Pal Dardai kennen sich bestens: "Pal Dardai und ich haben sehr viele Gemeinsamkeiten. Wir waren früher gesunde Konkurrenten, auf einem sehr guten Niveau."
Kovac schoss in 75 Bundesligaspielen acht Tore für die Berliner, bei denen er drei Jahre mit Dardai zusammenspielte und 2006 seine Bundesligakarriere als Spieler beendete. Aktuell sind die Frankfurter hinter den Bayern das zweitbeste Auswärtsteam und verloren in der Fremde nur beim 1:2 in Leipzig am 23. September.
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