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Elf der Woche, 13. Spieltag mit Volland, Leno, Ibisevic, Naldo, Harit, Keïta, Kostic, Hazard
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Publiziert 26/11/2017 um 23:10 GMT+1 Uhr
Die Bundesliga-Elf der Woche des 13. Spieltags: Leverkusen-Stürmer Kevin Volland befindet sich weiter in absoluter Topform. Der Offensivmann erzielte in den vergangenen fünf Spielen vier Tore. Vedad Ibisevic traf gegen Köln zwei Mal und Niclas Füllkrug rettete Hannover einen Punkt gegen Stuttgart. Außerdem stehen mit Naldo und Amine Harit zwei Schalke-Helden aus dem Revierderby in unserer Top-Elf.
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Tor:
Bernd Leno (Bayer Leverkusen): Unheimlich sicher und mental immer auf der Höhe wehrte Leno teilweise mit glänzenden Reflexen jeden Frankfurter Schuss ab, der auf sein Tor kam. Hält der 25-Jährige dieses Niveau, winken der Werkself noch viele Siege und dem Keeper ein Platz im WM-Kader.
Abwehr:
Dennis Diekmeier (Hamburger SV): Da es Vordermann Aaron Hunt immer wieder ins Zentrum zog, durfte Diekmeier die rechte Seite im Alleingang beackern und erledigte seine Aufgaben bravourös. Defensiv kaum gefordert, schaltete sich der Rechtsverteidiger immer wieder dynamisch in die Angriffe ein und war mit 60 Ballaktionen die meistgesuchte Anspielstation im HSV-Spiel. Jungs Treffer zum 3:0-Endstand bereitete er uneigennützig mit großartiger Übersicht vor.
Robin Koch (SC Freiburg): Der 21-Jährige spielt sich bei den Breisgauern immer weiter in den Fokus. Der Sohn der Lauterer Abwehrlegende Harry Koch war beim 2:1-Sieg gegen Mainz die personifizierte Zweikampfstärke. Kenan Kodro hatte gegen den Innenverteidiger keine Chance. Neben seinem sportlich starken Auftritt beeindruckte Koch vor allem mit seiner Körpersprache, peitsche die Fans und seine Nebenleute nach vorne und war für den Dreier maßgeblich mitverantwortlich.
Naldo (FC Schalke 04): Sorgte mit seinem Kopfballtor in der 4. Minute der Nachspielzeit für den krönenden Abschluss einer famosen Schalker-Aufholjagd im Revierderby – 4:4 nach 0:4-Rückstand! Seine Kopfballstärke macht ihn auch mit 35 Jahren zu einem unverzichtbaren Akteur. Darüber hinaus verlor er keinen einzigen Zweikampf (100 Prozent) und überzeugte mit guter Passquote (83 Prozent).
Mittelfeld:
Naby Keïta (RB Leipzig): Nach schwierigen Wochen findet Keïta immer besser zurück in die Spur. Der 22-Jährige aus Guinea war der dominierende Mann im Mittelfeld und an nahezu allen gefährlichen Aktionen seiner Mannschaft beteiligt. Das richtungsweisende 1:0 erzielte Keïta höchstpersönlich.
Amine Harit (FC Schalke 04): Der marokkanische Nationalspieler wurde erst in der 33. Minute gegen den BVB, sorgte dann aber mit vielen Dribblings und guten Tempoläufen über die Flügel für große Probleme in der Dortmunder-Defensive. Ein absolut belebendes Element im Spiel der Schalker. Seine Leistung krönte er mit dem ersten Bundesliga-Tor zum zwischenzeitlichen 2:4. Nach rüdem Foul von Gonzalo Castro (82.) schien das Spiel für Harit gelaufen, doch humpelnd kehrte er zurück aufs Feld, um sein Team bei der Aufholjagd zu unterstützen.
Filip Kostic (Hamburger SV): Mit einem Freistoß-Kracher aus 30 Metern krönte der Serbe seinen überragenden Auftritt gegen Hoffenheim. An acht der insgesamt 18 Torschüsse des HSV war Kostic direkt beteiligt (5 Torschüsse, 3 Torschussvorlagen). Zudem stellte der umtriebige Linksaußen mit sechs Flanken den Höchstwert der Partie und wurde bei der Laufleistung (11,26 km) nur von Teamkollege Gotoku Sakai übertrumpft.
Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach): Der Belgier lieferte gegen Bayern eine Gala ab. Auf seiner linken Seite legte Hazard Schwächen von Joshua Kimmich frei, die man lange nicht gesehen hat. Den Elfmeter vor dem 1:0 holte der Dribbler mit einem energischen Antritt heraus und verwandelte den Strafstoß gleich selbst zur Gladbacher Führung. Vor dem 2:0 setzte sich Hazard stark gegen Kimmich durch und leitete so das Tor durch Matthias Ginter ein.
Angriff:
Niclas Füllkrug (Hannover 96): Drei Einwechslungen - drei Treffer. Füllkrug ist aktuell der Top-Joker der Liga. Auch gegen den VfB Stuttgart wurde er dieser Rolle gerecht. Eingewechselt Mitte der zweiten Halbzeit, sorgte er sofort für frischen Wind und gute Ideen in den Offensivbemühungen der 96er. Den Elfmeter, für den er die Verantwortung übernahm, vollendete er ungefährdet und rettete dem Gastgeber einen Punkt.
Vedad Ibisevic (Hertha BSC): Der Stürmer setzte beim 2:0-Erfolg gegen den 1. FC Köln seinen Höhenflug fort und wurde mit seinem Doppelpack zum Matchwinner. Den ersten Treffer staubte er in bester Stürmermanier aus kurzer Distanz ab, den zweiten markierte er souverän per Elfmeter. Besonders im Doppelsturm mit Davie Selke harmonierte der Kapitän der Hertha prächtig auf dem Feld.
Kevin Volland (Bayer Leverkusen): Der Angreifer befindet sich in bestechender Form. Beim 1:0 gegen Eintracht Frankfurt war der 25-Jährige der entscheidende Spieler. "Bomber" Volland ackerte bis zu seiner Auswechslung in der 90. Minute unablässig und erzielte ganz nebenbei noch das Siegtor. In den zurückliegenden fünf Partien erzielte der Offensivspieler vier Treffer und bereitete einen weiteren vor.
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