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Elf der Woche: Bayern-Power, Sprint-König, BVB-Joker

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Robert Lewandowski und Franck Ribéry

Fotocredit: Eurosport

VonEurosport
12/03/2018 Am 22:15 | Update 12/03/2018 Am 23:28

Die Bundesliga-Elf der Woche des 26. Spieltags: Beim Kantersieg des FC Bayern München stach neben dem neuen ausländischen Rekordtorschützen Robert Lewandowski vor allem auch Franck Ribéry heraus. Außerdem bewirbt sich Serge Gnabry mit einer hervorragenden Leistung bei Hoffenheim für Löws WM-Kader. Sprint-König Phillipp Max und BVB-Joker Michy Batshuayi schafften es ebenfalls in unserer Auswahl.

Tor:

Alexander Schwolow (SC Freiburg): War vor allem in der ersten Halbzeit ein sicherer Rückhalt für sein Team und hielt mit seinen Paraden den Freiburger Punkt bei Hertha BSC fest.

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Abwehr:

Philipp Max (FC Augsburg): Der offensivstarke Linksverteidiger legte in Hannover nach fünf Partien ohne Vorlage wieder einen Treffer auf. Es war bereits sein zwölfter (!) Assist in dieser Saison. Der Sohn des ehemaligen Bundesliga-Torschützenkönigs Martin Max hatte die meisten Ballkontakte aller Augsburger und absolvierte 27 Sprints (Bestwert seiner Mannschaft).

Mitchell Weiser (Hertha BSC): Zum ersten Mal seit dem 19. Spieltag stand Weiser wieder in der Startelf und zeigte sich gerade anfangs spielfreudig. An sechs der zwölf Berliner Torschüsse war er beteiligt und hatte allein zweimal die Führung auf dem Fuß.

Sven Bender (Bayer Leverkusen): Der ehemalige Dortmunder war maßgeblich daran beteiligt, dass seine Mannschaft gegen Gladbach zu Null spielte. Lars' Zwillingsbruder agierte neben Jonathan Tah in der Innenverteidigung und gewann 12 seiner 15 Zweikämpfe. Zudem war er enorm passsicher (92,86 Prozent Passquote) und kam ohne Foul aus.

Holger Badstuber (VfB Stuttgart): Immer zur Stelle, wenn es brannte: Badstuber hielt souverän die Abwehrreihen der Schwaben zusammen und war hauptverantwortlich für den Punktgewinn gegen Leipzig. Er dirigierte die VfB-Defensive hervorragend und verhinderte mit großem Einsatz einen RB-Treffer.

Mittelfeld:

Serge Gnabry (1899 Hoffenheim): Die Leihgabe des FC Bayern kommt immer besser in Fahrt. Beim Sieg über Wolfsburg war er der überragende Mann auf dem Platz, leitete das 1:0 durch Nico Schulz mit einem herrlichen Steilpass ein und sorgte letztlich selbst mit einem Solo inklusive toller Körpertäuschung und platziertem Linksschuss für die Vorentscheidung. Auch ansonsten knüpft Gnabry mehr und mehr an die überragenden Leistungen aus seiner Bremer Zeit an und empfiehlt sich so nachdrücklich bei Joachim Löw für eine Nominierung in den WM-Kader.

Franck Ribéry (FC Bayern München): Der Franzose war so richtig heiß und ließ den HSV trotz seiner 34 Jahre extrem alt aussehen. Zu keinem Zeitpunkt der Partie bekamen die Hamburger Ribéry in den Griff. Bereits in der 8. Minute machte der Flügelspieler klar, dass gegen ihn und klar überlegene Münchner nichts zu holen war - und erzielte das 1:0. Später ließ er noch seinen zweiten Treffer nach einem brillanten Sololauf folgen.

Nabi Keita (RB Leipzig): Starke Partie im zentralen Mittelfeld, kaum vom Ball zu trennen. Übertrieb es allerdings manchmal mit seinen Dribblings, gab den Ball zu spät ab. Trotzdem gefühlt mehr Torschüsse als die drei Leipziger Stürmer Werner, Forsberg und Augustin zusammen.

Angriff:

Robert Lewandowski (FC Bayern München): In der Torjägerliste zieht Lewandowski weiter einsam seine Kreise. Mit seinem Doppelpack gegen den HSV erhöhte er sein Trefferkonto auf 23 Tore. Damit zog der Pole sogar an Giovane Elber als ausländischer Rekordtorschütze der Münchner vorbei. In 182 Pflichtspielen traf Lewandowski 141 Mal. Zu viel für die Hamburger.

Michy Batshuayi (Borussia Dortmund): Der Winterzugang kann es nicht nur in der Startelf, sondern auch als Joker. Und wie: Eingewechselt nach einer guten halben Stunde, avancierte Batshuayi mit zwei Toren noch zum Matchwinner. Jedes Mal traf er kurz nach dem Frankfurter Ausgleich, besonders umjubelt wurde seine sehenswerte Direktabnahme in der Nachspielzeit. Nach einer Mini-Torflaute konnte Batshuayi sein enormes Potential damit erneut bestätigen.

Michael Gregoritsch (FC Augsburg): Nach vier Spielen ohne eigenen Treffer netzte der Österreicher wieder ein. Durch seinen Doppelpack, für den er lediglich vier Schüsse aufs Ziel benötigte, schraubte Gregoritsch sein Konto auf elf Tore hoch und überzeugte dabei speziell mit cleveren Laufwegen sowie der Kaltschnäuzigkeit in der Gefahrenzone.

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