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Elf der Woche zum 28.Spieltag mit Robert Lewandowski, Franck Ribéry und Serge Gnabry
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Publiziert 18/03/2018 um 23:05 GMT+1 Uhr
Unsere Bundesliga-Elf der Woche: Am 28. Spieltag feierte der FC Bayern einen 6:0-Kantersieg gegen Borussia Dortmund. Dabei stachen besonders Franck Ribéry, James Rodríguez und Doppel-Torschütze Robert Lewandowski heraus. Auch die Hoffenheimer Offensive um Serge Gnabry und Mark Uth überzeugte diese Woche besonders. Zudem schaffte es HSV-Mittelfeldmann Lewis Holtby in unsere Auswahl.
Robert Lewandowski vom FC Bayern jubelt gegen den BVB 2018
Fotocredit: Getty Images
Tor:
Jiri Pavlenka (SV Werder Bremen): Der Tscheche bewies beim 2:1-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt einmal mehr seinen Status als einer der besten Torhüter der Liga. Herausragend seine Reaktion im Eins-gegen-eins gegen Luka Jovic in der 2. Halbzeit, weitere gute Paraden zeigte er beim Volleyabschluss von Marius Wolf und beim Schrägschuss von Kevin-Prince Boateng im 1. Abschnitt. Pavlenka - ein sicherer Rückhalt bei Werder!
Abwehr:
Willi Orban (RB Leipzig): Sein 50. Bundesligaspiel für Leipzig veredelte Orban mit dem Kopfballtreffer zum 2:0. Der RB-Kapitän strahlte in einer hektischen Schlussphase gegen Hannover enorme Ruhe aus und half mit seiner Zweikampfstärke, den knappen Sieg für die Sachsen über die Zeit zu retten.
Rani Khedira (FC Augsburg): Der jüngere Bruder von Weltmeister Sami Khedira agierte gegen Leverkusen im Zentrum der Augsburger Dreierkette. Dort machte er einen tadellosen Job. Er gewann 68,18 Prozent seiner Duelle und war damit zweikampfstärkster Fuggerstädter. Zudem kam er ohne Foulspiel aus und überzeugte im Stellungspiel.
Mitchell Weiser (Hertha BSC): War vor allem in der ersten Halbzeit der Tonangeber auf der rechten Außenbahn und leitete viele gute Angriffe seiner Mannschaft ein.
Mittelfeld:
James Rodríguez (FC Bayern München): Der kolumbianische Spielmacher war die Schaltzentrale im Spiel des FC Bayern gegen Borussia Dortmund. Als Balleroberer und -Verteiler brillierte James und schmückte seinen Sahnetag obendrein noch mit einem eigenen Treffer. Er war jener Spieler, der den Unterschied ausmacht und in keinem Moment zu stoppen.
Franck Ribéry (FC Bayern München): Der 34-jährige Franzose spielte gegen die Dortmunder wie in bestem Fußball-Alter, tanzte seine Gegenspieler reihenweise aus und bewarb sich um seine Vertragsverlängerung bei den Bayern. In der Form, in der sich Ribéry gegen den BVB befand, kann der deutsche Rekordmeister einfach nicht auf ihn verzichten. Ein Tor und ein Assist steuerte der Franzose beim 6:0-Sieg bei.
Lewis Holtby (Hamburger SV): Unter Interimstrainer Christian Titz blüht der bereits ausgemusterte Lewis Holtby wieder richtig auf. Der Mittelfeldstratege spürt "das Vertrauen des Trainers" und das sieht man auf dem Platz. Beim 1:1 in Stuttgart war Holtby bester Mann auf dem Platz, lief wie gewohnt riesige Strecken, agierte darüber hinaus aber auch extrem effektiv. Er war Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Hamburger und ging auch immer wieder in die gefährliche Zone, sodass der zwischenzeitliche Führungstreffer zum 1:0 (18. Minute) nur folgerichtig war.
Serge Gnabry (TSG Hoffenheim): Zugegeben, der 1. FC Köln machte es der TSG beim 6:0-Erfolg phasenweise zu einfach. Dennoch präsentierte sich Gnabry an diesem Nachmittag in Galaform. Mit Spielfreude und großartiger Dynamik war die Leihgabe von Bayern München von den Gästen nie in den Griff zu kriegen. Zwei Treffer markierte Gnabry – jeweils nach tollem Solo aus dem Mittelfeld.
Zlatko Junuzovic (SV Werder Bremen): Eineinhalb Tore gingen beim 2:1-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt auf das Konto des Österreichers. Der Kapitän brachte Werder erst nach tollem Spielzug im Stile eines Torjägers in Führung, später leitete er mit einer Flanke das Eigentor durch David Abraham vor. Junuzovic erarbeitete sich die Treffer allerdings durch großes Engagement in der Offensive: Er verbuchte insgesamt drei Torschüsse, legte zwei weitere Chancen vor und punktete zudem als Antreiber aus dem Mittelfeld.
Angriff:
Robert Lewandowski (FC Bayern München): Selten wurde es Lewandowski so einfach gemacht, Tore zu erzielen. Gegen Dortmund musste der Pole zweimal nur aus kurzer Distanz einschieben, einmal wurde er blank vor das Tor geschickt. Insgesamt schnürte Lewandowski so einen Dreierpack und erhöhte sein Trefferkonto so auf 26 Ligatore.
Mark Uth (TSG Hoffenheim): Ausgerechnet gegen seinen Heimatverein zeigte Uth sein statistisch bestes Spiel in der Bundesliga: Auf vier Torbeteiligungen, zwei eigene Treffer und zwei Vorlagen, kam der Stürmer beim 6:0-Erfolg gegen den 1. FC Köln – nie war Uth besser. Mit nun 17 Scorerpunkte ist er zudem aktuell der beste deutsche Scorer in der Bundesliga – vor Timo Werner (15).
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