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Hertha BSC - TSG Hoffenheim: Demirbay-Verletzung überschattet Remis
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Publiziert 03/02/2018 um 17:32 GMT+1 Uhr
Hertha BSC und die TSG 1899 Hoffenheim treten durch das 1:1 (0:1) am 21. Bundesliga-Spieltag weiter auf der Stelle. Berlin wartet seit vier Partien auf einen Sieg, Hoffenheim seit fünf. Andrej Kramaric verwandelte einen strittigen Elfmeter zur Gästeführung (38.), Salomon Kalou glich aus (58.). Die TSG, bei der sich Kerem Demirbay schwer verletzte, hat nur drei der letzten 15 Liga-Spiele gewonnen.
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So lief das Spiel:
Bei tiefen Platzverhältnissen und leichtem Schneefall im Berliner Olympiastadion lieferten beide Teams im ersten Durchgang über weite Strecken magere Fußballkost ab.
Die erste Szene mit Zündstoff nahm kein gutes Ende für Hoffenheims Spielmacher Kerem Demirbay, dessen Knöchel nach einem unglücklichen Zweikampf mit Jordan Torunarigha wegknickte. Der Nationalspieler wurde umgehend in ein Berliner Krankenhaus zur näheren Untersuchung eingeliefert.
Herthas erste Torchance vergab Peter Pekarik nach gutem Zuspiel von Davie Selke. Aus sechs Metern spitzelte der Slowake den Ball knapp am langen Eck vorbei (30.). In der 38. Minute ging die TSG durch ein Elfmetertor von Andrej Kramaric in Führung. Herthas Niklas Stark hatte zuvor Hoffenheims Nico Schulz in seinem Rücken übersehen und klar abgeräumt.
Hoffenheim kam besser aus der Kabine, das Tor machte trotzdem die Hertha. Valentino Lazaro nutzte den Platz auf dem rechten Flügel zu einer maßgenauen Flanke auf Salomon Kalou, der unbewacht aus sieben Metern zum Ausgleich einköpfte (58.).
Hertha-Keeper Thomas Kraft bewahrte die Hauptstädter mit einer tollen Parade gegen den Schuss von Nadiem Amiri vor der Niederlage (90.+2) und rettete die am Ende gerechte Punkteteilung.
Die Stimmen:
Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "In der ersten Halbzeit war es ein taktisches Spiel mit einem naiven Gegentor, das wir hergeschenkt haben. Im zweiten Durchgang haben wir mehr Druck ausgeübt und uns gesteigert."
Julian Nagelsmann (TSG Hoffenheim): "Ich bin zufrieden mit der Leistung, wir hätten den Sieg auch verdient gehabt. Von dem geschriebenen Riss zwischen mir und der Mannschaft hat man nichts gesehen. Wir haben heute Charakter gezeigt."
Der Tweet zum Spiel:
Vor dem Foul stand Hoffenheims Nico Schulz im Abseits und griff dann in die Situation ein. Hier die Auflösung, weshalb es trotzdem Elfmeter gab.
Das fiel auf: Rechtsverteidiger Gnabry
TSG-Trainer Julian Nagelsmann stellte Offensivmann Serge Gnabry in seinem 3-5-2-System auf dem rechten Flügel auf, wo die Bayern-Leihgabe das Offensivspiel beleben sollte.
Genauso war der schnelle Gnabry aber auch im Defensivverhalten als rechter Verteidiger gefordert, wo er seine Sache mehr als ordentlich machte und sich die mangelnde Erfahrung auf dieser Position nicht anmerken ließ.
Die Statistik: 32.598
Lediglich 32.598 Zuschauer fanden bei Temperaturen um den Gefrierpunkt den Weg ins Olympiastadion.
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